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Donnerstag, 23. März 2000
15.00 - 19.00 Uhr

Mehrzweckhalle beim Schulhaus

Müdigkeit und Hausarzt
"Burnout-Syndrom bei Helferberufen"
Cornelia Klauser

Das BURN-OUT-SYNDROM speziell bei Helferberufen
18.10 - 19.00 Uhr

Wer hat nicht schon selber oder bei anderen einen Zustand des Ausgebranntseins, in dem kein emotionales oder Lebensfeuer mehr durchbricht, erkannt ? So ein Zustand tritt bei Menschen auf, die mit Menschen zu tun haben, speziell bei Helferberufen. Der Begriff des Burn-out- Syndroms kann sich durch emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung bzw. Dehumanisierung mit reduzierter Leistungsfähigkeit und verminderter Befriedigung zeigen. Die emotionale Erschöpfung zeigt sich dadurch, dass man keine Zuwendung / Empathie mehr spüren kann und sich dadurch belastet und gestresst fühlt. Die Depersonalisierung zeigt eine qualitative Veränderung in Geist und Körper. Gut sichtbar ist dabei eine reduzierte Leistungsfähigkeit, häufig mit Schlafstörungen und psychosomatischen Symptomen. Als erschwerende Faktoren können berufliche Schwierigkeiten (Finanzen, Konkurrenz, etc), familiäre (Scheidung) oder gesundheitliche Probleme auftreten. Aus psychotraumatologischer Sicht gleicht das Burn-out Syndrom einer chronischen posttraumatischen Belastungsstörung. Zum Schutz oder zur Prävention ist das Erreichen einer inneren Kohärenz (Antonovsky) von Bedeutung : der Sache einen Sinn geben, sie verstehen und sie kontrollieren. Stressmanagement zum psycho-physischen Ausgleich mit Sport und kreativer Tätigkeit im Alltag ist hier geboten !

 

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