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Das BURN-OUT-SYNDROM speziell bei Helferberufen
18.10 - 19.00 Uhr
Wer hat nicht schon selber oder bei anderen einen Zustand des
Ausgebranntseins, in dem kein emotionales oder Lebensfeuer mehr
durchbricht, erkannt ? So ein Zustand tritt bei Menschen auf,
die mit Menschen zu tun haben, speziell bei Helferberufen. Der
Begriff des Burn-out- Syndroms kann sich durch emotionale Erschöpfung,
Depersonalisierung bzw. Dehumanisierung mit reduzierter Leistungsfähigkeit
und verminderter Befriedigung zeigen. Die emotionale Erschöpfung
zeigt sich dadurch, dass man keine Zuwendung / Empathie mehr spüren
kann und sich dadurch belastet und gestresst fühlt. Die Depersonalisierung
zeigt eine qualitative Veränderung in Geist und Körper. Gut sichtbar
ist dabei eine reduzierte Leistungsfähigkeit, häufig mit Schlafstörungen
und psychosomatischen Symptomen. Als erschwerende Faktoren können
berufliche Schwierigkeiten (Finanzen, Konkurrenz, etc), familiäre
(Scheidung) oder gesundheitliche Probleme auftreten. Aus psychotraumatologischer
Sicht gleicht das Burn-out Syndrom einer chronischen posttraumatischen
Belastungsstörung. Zum Schutz oder zur Prävention ist das Erreichen
einer inneren Kohärenz (Antonovsky) von Bedeutung : der Sache
einen Sinn geben, sie verstehen und sie kontrollieren. Stressmanagement
zum psycho-physischen Ausgleich mit Sport und kreativer Tätigkeit
im Alltag ist hier geboten !
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