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Donnerstag 23.3.00 | Freitag 24.3.00 | Samstag 25.3.00

Donnerstag, 23. März 2000
15.00-19.00 Uhr

Mehrzweckhalle beim Schulhaus
Müdigkeit und Hausarzt

Müdigkeit begegnet uns im Praxisalltag oft unter ganz unterschiedlichen Aspekten und Formen. Müdigkeit gehört wohl zu jenen Symptomen, von denen der Kritiker R. Gross festhielt: "Wenn sie im Vordergrund der Beschwerde stehen oder das 'Leitsymptom' darstellen, führen sie zu den 'grossen Differentialdiagnosen' (mit gewöhnlich 5 bis 10 häufigen und 50 oder mehr möglichen Ursachen), wie sie jeder Internist kennt."
Aber Müdigkeit und emotionale Erschöpfung können auch uns Ärzte treffen und zu einem Burnout-Syndrom führen. Wie verarbeiten wir die täglichen Belastungen der Praxisarbeit? Wie erhalten wir unsere Arbeitszufriedenheit? Welche Rolle spielen etwa Berufspolitik oder gesundheitspolitische Rahmenbedingungen?

Referenten:

Prof. Dr.med. B. Horn
Facharzt FMH für Allg. Medizin, Marktgasse 66, 3800 Interlaken

Prof. Dr.med. R. Streuli Chefarzt Med. Abteilung, Regionalspital, St. Urbanstr. 67, 4900 Langenthal
Prof. Dr.med. B. Radanov Leitender Arzt Psychiatrische Poliklinik, Insomniesprechstunde, Inselspital, 3010 Bern
Dr.med. C. Klauser
Fachärztin FMH für Allg. Medizin, Strada Regina, 8982 Agno

Vorsitz:

Dr.med. R.L. Meyer
Facharzt FMH für Allg. Medizin, Bachstr. 2, 4313 Möhlin

 

15.00-15.45
B. Horn: "Müdigkeit und Hausarzt"
15.45-16.30
R. Streuli: "Internistische Krankheitsbilder und Müdigkeit"
16.30-17.00
Pause
17.00-17.50
B. Radanov: "Psychologische und psychiatrische Aspekte"
17.50-18.10
Pause
18.10-19.00

C. Klauser: "Burnout-Syndrom bei Helferberufen"

Diskussion nach jedem Vortrag

Freitag, 24. März 2000
15.00-19.00 Uhr

Mehrzweckhalle beim Schulhaus

Notfälle - Medizin aus dem Kopf und aus dem Koffer

Ausgewählte Situationen bei Erwachsenen und Kindern (Erhebung in Qualitätszirkeln) werden im Sinn eines "Up date" von den Referenten und dem Publikum diskutiert.
Dabei versuchen wir, unseren Koffer "aufzuräumen".

Neu besteht die Möglichkeit, vor dem Kurs Fragen einzusenden per Internet-Adresse oder per Brief an E. Riesen.

Referenten:

PD Dr.med. Th. Neuhaus
Facharzt FMH für Pädiatrie, Leitender Arzt Kinderspital Zürich, Steinwiesstr. 75, 8032 Zürich

Dr.med. E. Sturzenegger
Facharzt FMH für Innere Medizin, Leepüntstr. 16, 8600 Dübendorf

Dr. med. Jürg Peter Bleuer FMH Allgemeinmedizin, DOKDI, Postfach 5921, 3001 Bern
Vorsitz:

Dr.med. E. Riesen

Facharzt FMH für Allg. Medizin, Hauptstr. 79, 4417 Ziefen edy.riesen@hin.ch

 

15.00-16.10
Th. Neuhaus : "Notfälle bei Kindern"
16.10-16.40
Pause
16.40-17.40
E. Sturzenegger: "Notfälle bei Erwachsenen" Teil I
17.40-18.00
Pause
18.00-18.30

"Notfälle bei Erwachsenen" Teil II

Diskussion nach jedem präsentierten Notfall.

18.30-19.00 Jürg Bleuer: "Was ist Evidenz für die ambulante Behandlung der tiefen Venentrombose?"

Freitag, 24. März 2000
09.00-12.00 Uhr

Aula des Schulhauses
(bei der Mehrzweckhalle)

Weiterbildungsseminar für Assistenzärztinnen/-ärzte

Spezialisierte Medizin im Spital - Allgemeinmedizin in der Praxis.

Ausgehend vom Artikel eines kanadischen Autors zur Denk- und Vorgehensweise in der Allgemeinpraxis1 und der kanadischen "Four Principles of Family Medicine"2 diskutieren wir in Gruppenarbeit die Unterschiede zwischen Spitalmedizin und Praxismedizin.

Dazu gehören die Fragen:

  • Gelten die im Artikel beschriebenen Unterschiede auch bei uns?
  • Wie kann ich mich während meinter Weiterbildung möglichst gut auf die Praxismedizin vorbereiten?

1 "There's a lot of it about": Clinical Strategies in Family Practice, A.S. Dixon, Journal of the Royal College of General Practitioners, 1986, 36, 468-71.
2 1996 The College of Family Physicians of Canada

Diese Unterlagen werden etwa 14 Tage vor dem Seminar den Angemeldeten zugestellt.

Leitung:

Silvia Rindlisbacher-Bebion
Sozialarbeiterin und Arztfrau
Dr.med. B. Rindlisbacher
Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Mitglied der Arbeitsgruppe Weiterbildung SGAM, Kreuzweg, 3614 Unterlangenegg, Bernhard.K.Rindlisbacher@hin.ch

Zu beachten :
  • Das Seminar kann nur von 20 Assistenzärztinnen/-ärzten besucht werden

  • Assistenzärztinnen/-ärzte, welche den Aroser Kurs als Weiterbildungskurs gemäss Weiterbildungsprogramm Allgemeinmedizin absolvieren und ein Testat benötigen, müssen sowohl dieses Seminar als auch den ganzen übrigen Fortbildungskurs besuchen.

  • Weil die Teilnehmerzahl beschränkt und das Interesse erfahrungsgemäss gross ist, gilt die Anmeldung als verbindliche Verpflichtung zur Teilnahme. Die Anmeldung ist erst nach Bezahlung des ganzen Kursbetrages gültig.

 

Samstag, 25. März 2000
08.30-11.45 Uhr
Mehrzweckhalle beim Schulhaus

Pharmakologie für die Praxis

Referent:

Dr.med. E. Gysling
Facharzt FMH für Innere Medizin, Löwenstr. 5, 9500 Wil, etzel@infomed.org
Vorsitz:

Dr.med. M. Röthlisberger
Facharzt FMH für Allg. Medizin, Edenplatz, 7050 Arosa
08.30-09.15
"Influenza: Prävention und Therapie"
Impfen wir richtig? Kommt die intranasale Grippeimpfung? Was bringen uns die Neuraminidasehemmer, z.B. Zanamivir (Relenza)? Gibt es weitere Perspektiven?

09.15-10.00
"COX-2-Hemmer"
Was weiss man wirklich über diese neuen Antirheumatika? Sind sie ebenso wirksam wie andere nicht -steroidale Entzündungshemmer? Ein Blick auf die Toxizität der "alten", nicht COX-2-spezifischen Zyklooxygenasehemmer. Gibt es brauchbare Alternativen?
10.00-10.30
Pause
10.30-11.15
"Betablocker-Renaissance"
Betablocker sind zwar nie in Vergessenheit geraten, aber doch gegenüber neuen Mitteln in den Hintergrund getreten. Neuere Studien zeigen erstaunlich viele positive Seiten, die zu einer Aufwertung dieser "altbekannten" Medikamente Anlass geben.
11.15-11.45

"Pharmakotherapie-Fragen"
Im Rahmen der letzten halben Stunde werden einige Einzelfragen beantwortet. Antworten auf Fragen, die schon vor dem Kongress eingesandt werden und deshalb vorbereitet werden können, sind von besserer Qualität.
Etzel Gysling

 

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