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Freitag, 23. März 2001
15.00-19.00 Uhr
Mehrzweckhalle beim Schulhaus
Atheroskleroseprävention
Edouard Battegay, Medizinische Universitätspoliklinik, Kantonsspital Basel

Die medikamentöse Cholesterinsenkung und Hypertoniebehandlung reduziert kardiovaskuläre Morbidität und - Mortalität sowie Gesamtmortalität bei grosser Kosteneffizienz. Empfehlungen von Fachgesellschaften dienen der Identifikation von Personen mit hohem Atheroskleroserisiko.

In der Schweiz und Europa leitet sich die Behandlungsindikation des Risikofaktors Cholesterins folgendermassen ab: Absolutes 10-Jahres-Risiko an einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu erkranken > 20% (Ausnahme Grossbritannien > 30%). Ein hohes lipidabhängiges Risiko koronare Ereignisse zu entwickeln besteht bei bereits manifester Atherosklerose, Diabetes mellitus Typ 2, ausgeprägten einzelnen Risikofaktoren (z.B. Familiäre Hypercholesterinämie), kombinierten Risikofaktoren (z.B. familiär vorzeitiger KHK, Alter, Hypertonie, Bewegungsmangel, Rauchen, Adipositas, TG > 2.0mmol/l). Als Instrument zur Festlegung des Risikos können Tabellen oder andere, meist einfachere Algorithmen dienen.

 

 

 

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