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Donnerstag 22.3.01 | Freitag 23.3.01| Samstag 24.3.01

 

Donnerstag, 22. März 2001
15.00-19.00 Uhr

Mehrzweckhalle beim Schulhaus
Kids and Docs:
hausärztliche Betreuung Jugendlicher

Diskussion der Rolle der Hausärztinnen und -ärzte bei der Betreuung von Jugendlichen im Oberstufen- und Lehrlingsalter. Haus- und schulärztliche Tätigkeit, Fragen der Sucht- und Gewaltprävention, kommunikative, psychosomatische und psychosoziale Probleme wie Essstörungen werden diskutiert. Grundlage der Diskussion sind die Guidelines for Adolescent Preventive Services (GAPS) der AMA.

Lernziel: Die Kursteilnehmer sind besser in der Lage, den biopsychosozialen Zugang zu Jugendlichen zu finden.

ReferentInnen:

PD Dr. med. Barbara Buddeberg
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Kluseggstr. 13, 8032 Zürich
Dr. med. Daniel Frey Leiter Schulärztlicher-Schulpsychologischer Dienst der Stadt Zürich, Parkring 4, 8002 Zürich
Dr. med. Bettina Isenschmid Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,
Riedgasse 18, 4912 Aarwangen
Dr. phil. Heini Nufer Leiter Marie Meierhofer-Institut für das Kind, Schulhausstr. 64, 8002 Zürich
Dr. med. Hans Nydegger Facharzt FMH für Kinderpsychiatrie, Kantonaler Schularzt Zürich, Rinderweidstr. 4, 8910 Affoltern am Albis
Dr. med. Katharina Pfenninger praktische Ärztin, Gartenstr. 9, 8636 Wald
Dr. med. Beat E. Stoll MPH, Facharzt für Innere Medizin FMH, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, 1211 Genf 4
Dr. med. Daniel Wieser Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Seestr. 147, 8810 Horgen
Dr. med. Niklaus Egli
Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Postgebäude, 8340 Hinwil
Vorsitz:
Niklaus Egli
niklaus.egli@hin.ch
15.00-15.30
B. Buddeberg: "Jugendliche in der Hausarztpraxis: Kommunikation und Interaktion"
15.30-16.15
K. Pfenninger, D. Frey, H. Nydegger, B. E. Stoll, D. Wieser: "Macht haus- und schulärztliche Tätigkeit in der Adoleszenzphase einen Sinn?" Erfahrungen mit präventiven Interventionen von Haus- und Schulärzt/innen.
16.15-16.45
Pause
16.45-17.15
Fortsetzung der Diskussion über präventive Tätigkeit von Hausärztinnen und -ärzten
17.15-17.55
B. Isenschmid: psychosomatische Probleme: "Essstörungen: Rolle der Hausärztinnen und -ärzte"
17.55-18.15 Pause
18.15-19.00

H. Nufer: "Familien- und gesellschaftspolitische Aspekte in der Adoleszenz"

Diskussion nach jedem Vortrag

 

Freitag, 23. März 2001
15.00-19.00 Uhr

Mehrzweckhalle beim Schulhaus

Herz in Gefahr !

ReferentInnen:

Prof. K. Gyr
Chefarzt Med. Poliklinik, Universitätsklinik Basel, Petersgraben 4, 4031 Basel
PD Dr. E. Battegay
Med. Poliklinik, Universitätsklinik Basel, Petersgraben 4,
4031 Basel
Dr. H. Bhend Facharzt FMH Allgemeinmedizin, 3270 Aarberg
PD Dr. H. Bucher Med. Poliklinik, Universitätsklinik Basel, Petersgraben 4,
4031 Basel
PD Dr. B. Martina Med. Poliklinik, Universitätsklinik Basel, Petersgraben 4,
4031 Basel
Dr. med. Edy Riesen Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Hauptstr. 79, 4417 Ziefen

Vorsitz:

Edy Riesen
edy.riesen@hin.ch
 
Ziel: Wissen, was Koronarrisikotabellen nützen können - Anwendung in der Sprechstunde sofort möglich.
15.00-16.15

Einführung - Hausärzte
Grundlagen - H. Bucher
Welche Tabellen ? - E. Battegay

16.15-16.45
Pause
16.45-17.45
Fälle aus der Praxis (interaktiv) mit Inputs der Hausärzte Hausärzte und B. Martina
17.45-18.15
Pause
18.15-19.00

"Wissen wir, was wir tun?" Nebenwirkungen/Gefahren Kosten-Unsicherheiten
K. Gyr und alle Referenten

Ab sofort besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die an diesem Nachmittag durch die Experten beantwortet werden: edy.riesen@hin.ch

 

Freitag, 23. März 2001
09.00-11.00 Uhr

Computerraum Schulhaus

Interaktiver Workshop

Guidelines: welches sind die guten? (ausgebucht)

Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, unter Anleitung selbst Guidelines im Internet und in Literaturdatenbanken zu finden. Es werden die Hilfsmittel vermittelt, mit deren Anwendung Guidelines kritisch beurteilt und hinsichtlich Anwendbarkeit in der täglichen Praxis geprüft werden können.

Leitung:
Dr. med. Jürg Bleuer und Dr. med. Fritz Grossenbacher
Mediscope AG, Eigerstr. 80, 3007 Bern
Zu beachten :
  • Das Seminar kann nur von 25 TeilnehmerInnen besucht werden. Teilnahmegebühr: Fr. 50.-

 

Freitag, 24. März 2001
09.00-12.00 Uhr

Aula des Schulhauses
(bei der Mehrzweckhalle)

Weiterbildungsseminar für Assistenzärztinnen/-ärzte

Spezialisierte Medizin im Spital - Allgemeinmedizin in der Praxis.

Ausgehend vom Artikel eines kanadischen Autors zur Denk- und Vorgehensweise in der Allgemeinpraxis1 und der kanadischen "Four Principles of Family Medicine"2 diskutieren wir in Gruppenarbeit die Unterschiede zwischen Spitalmedizin und Praxismedizin.

Dazu gehören die Fragen:

  • Gelten die im Artikel beschriebenen Unterschiede auch bei uns?
  • Wie kann ich mich während meinter Weiterbildung möglichst gut auf die Praxismedizin vorbereiten?

1 "There's a lot of it about": Clinical Strategies in Family Practice, A.S. Dixon, Journal of the Royal College of General Practitioners, 1986, 36, 468-71.
2 1996 The College of Family Physicians of Canada

Diese Unterlagen werden etwa 14 Tage vor dem Seminar den Angemeldeten zugestellt.

Leitung:
Silvia Rindlisbacher-Bebion, Sozialarbeiterin und Arztfrau

Dr.med. B. Rindlisbacher
Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Mitglied der Arbeitsgruppe Weiterbildung SGAM, Kreuzweg, 3614 Unterlangenegg, Bernhard.K.Rindlisbacher@hin.ch

Zu beachten :
  • Das Seminar kann nur von 20 Assistenzärztinnen/-ärzten besucht werden

  • Assistenzärztinnen/-ärzte, welche den Aroser Kurs als Weiterbildungskurs gemäss Weiterbildungsprogramm Allgemeinmedizin absolvieren und ein Testat benötigen, müssen sowohl dieses Seminar als auch den ganzen übrigen Fortbildungskurs besuchen.

  • Weil die Teilnehmerzahl beschränkt und das Interesse erfahrungsgemäss gross ist, gilt die Anmeldung als verbindliche Verpflichtung zur Teilnahme. Die Anmeldung ist erst nach Bezahlung des ganzen Kursbetrages gültig.

Samstag, 24. März 2001
09.00-12.30 Uhr
Schulhaus

Pharmakologie für die Praxis


Referenten:

Dr. med. Etzel Gysling Facharzt FMH für Innere Medizin, Bergliweg 17, 9500 Wil
Dr. med. Peter Ritzmann Facharzt FMH für Innere Medizin, Mitarbeiter pharma-kritik, Zürcherstr. 35, 8245 Feuerthalen
Dr. med. Martin Röthlisberger Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Edenplatz, 7050 Arosa
Dr. med. Frank Mader Talstr. 3, D-93152 Nittendorf
Vorsitz:
Martin Röthlisberger
09.00-09.50

Stop it and stay clean! Hilfe beim Nikotinentzug
(Peter Ritzmann)

Dass es unerhört schwierig ist, sich das Rauchen abzugewöhnen, erleben viele Ärztinnen und Ärzte am eigenen Leib. Die Evidenz, dass es sich lohnt aufzuhören, ist jedoch überwältigend. Was helfen nicht-medikamentöse Massnahmen, was die Nikotinsubstitution und was die Antidepressiva (Prototyp: Bupropion = Zyban)? Eine vorläufige Bilanz.

Zur Diskussion eingeladen: Frank Mader
09.50-10.30

Teure Therapien für Magen und Leber: eine kritische Evaluation (Etzel Gysling)

Protonenpumpenhemmer belasten das Arzneimittelbudget in hohem Masse. Sie verfügen jedoch über eine eindrucksvolle Leistungsbilanz. Der Nutzen der bei Hepatitis C eingesetzten Medikamente (Interferon-alpha, Ribavirin) ist dagegen weit weniger überzeugend. Wie gelingt es, bei möglichst geringen Kosten optimal zu behandeln?

10.30-11.00
Pause
11.00-12.00

Rinnen muss das Blut
Antikoagulation, Plättchenhemmung, Thrombolyse
(Etzel Gysling)

Eingriffe in die Blutgerinnung haben sich zu ungewöhnlich nützlichen Therapien entwickelt. Jedes Jahr gewinnen wir neue Erkenntnisse. Dennoch bleiben viele Fagen. Was bringen uns die neueren Plättchenhemmer? Unterschätzen wir die Gefahren der Antikoagulation? Wann soll bei einem Schlaganfall thrombolysiert werden?

12.00-12.30

Zeit zur Beantwortung von Fragen (Etzel Gysling)

Zum Abschluss der Vormittags kann die eine oder andere aktuelle Frage zur Pharmakotherapie kurz bantwortet werden.
Bitte Fragen vor dem Kurs mitteilen (Etzel Gysling, Bergliweg 17, 9500 Wil, Telefon 071/911 31 77, e-mail: etzel@infomed.ch)

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