Pharmakologie für die Praxis

Samstag, 23. März 2002
09.00-12.00 Uhr

Schulhaus
Sind die neueren Antidepressiva besser?
Der Psychiater Peter Zingg diskutiert mit dem klinischen Pharmakologen Etzel Gysling

Kontext
Heute werden mehr und mehr die neueren, vergleichsweise teuren Antidepressiva - insbesondere die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer - eingesetzt. Diese haben jedoch im Durchschnitt keine bessere antidepressive Wirkung als die älteren (z.B. trizyklischen) Antidepressiva. Es stellt sich daher die Frage, welche Argumente für und gegen die neueren Wirksubstanzen vorhanden sind.

Die wichtigsten Fragen
- Wie sieht die Nebenwirkungsbilanz der neueren Antidepressiva im Vergleich mit den älteren Substanzen aus?
- Gibt es praktisch wichtige Unterschiede zwischen den verschiedenen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bzw. weiteren neuen Antidepressiva wie Venlafaxin (Efexor), Reboxetin (Edronax), Nefazodon (Nefadar), Mirtazapin (Remeron)?
- Was sind die Überlegungen hinter den hohen ("austitrierten") Dosen der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer?
- Viele Leute, die vor 15 oder 20 Jahren mit Benzodiazepinen behandelt wurden, erhalten heute Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Wo liegt der fundamentale Unterschied?

Lernziel
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer "selektiver" einsetzen, sowohl was die Wirksubstanz als auch was die behandelten Personen anbelangt.

15. März 2002

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