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Kontext
Heute werden mehr und mehr die neueren, vergleichsweise teuren
Antidepressiva - insbesondere die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
- eingesetzt. Diese haben jedoch im Durchschnitt keine bessere
antidepressive Wirkung als die älteren (z.B. trizyklischen)
Antidepressiva. Es stellt sich daher die Frage, welche Argumente
für und gegen die neueren Wirksubstanzen vorhanden sind.
Die wichtigsten Fragen
- Wie sieht die Nebenwirkungsbilanz der neueren Antidepressiva
im Vergleich mit den älteren Substanzen aus?
- Gibt es praktisch wichtige Unterschiede zwischen den verschiedenen
selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bzw. weiteren neuen
Antidepressiva wie Venlafaxin (Efexor), Reboxetin (Edronax),
Nefazodon (Nefadar), Mirtazapin (Remeron)?
- Was sind die Überlegungen hinter den hohen ("austitrierten")
Dosen der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer?
- Viele Leute, die vor 15 oder 20 Jahren mit Benzodiazepinen
behandelt wurden, erhalten heute Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Wo liegt der fundamentale Unterschied?
Lernziel
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer "selektiver" einsetzen,
sowohl was die Wirksubstanz als auch was die behandelten Personen
anbelangt.
15. März 2002 |