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Eine 73jährige
Patientin, die an einem Vorhofflimmern leidet, wird seit
Jahren mit Digoxin (0,25 mg täglich) und oralen Antikoagulantien
(Phenprocoumon = Marcoumar, nach INR-Wert dosiert) behandelt.
Da vermehrt Beschwerden (Angina pectoris bie relativ tachykardem
Vorhofflimmern) auftreten, soll sie zusätzlich Amiodaron
(Cordarone, 100 mg/Tag) erhalten. Auf folgende Interaktion
ist besonders zu achten:
- bei unveränderter
Phenprocoumon-Dosis kann die Antikoagulatien-Wirkung deutlich
zunehmen
- bei unveränderter
Digoxin-Dosis kann die positiv-inotrope Wirkung deutlich
abnehmen
- es besteht
das Risiko eines Blutdruckabfalls
- es besteht
das Risiko einer Hypokaliämie
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