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Der
Begriff Motivation
Der Terminus
Motivation (vom lat. movere bewegen abgleitet) kennzeichnet
alle psychischen und physischen Handlungstendenzen. Motive
sind die innerpsychischen individuell ausgeprägte Beweggründe
und Antriebselemente dieses Handelns. Das Motivationsproblem
ist kompliziert und das Handeln lässt sich kaum auf ein
einziges Motiv reduzieren. "Das typische Bedürfnis oder
Verlangen kann man nicht auf eine spezifische, isolierte,
lokalisierte somatische Basis beziehen und wird es wahrscheinlich
auch nie können." (Maslow, 1991). Die Motivationskraft eines
Motives erscheint beim Menschen von den aktuellen Bedürfnissen
und dem mit ihm assozierten Lustverprechen (auch zukünftigen)
abhängig zu sein. Der Mensch handelt aus einer Anzahl von
Bedürfnissen heraus. Die Art und Weise der Bedürfnisbefriedigung
ist individuell sehr verschieden. Dennoch liegt eine ansteigende
Linie von niedrigen zu höheren Bedürfnissen vor (Maslow,
1991). Ist ein Bedürfnis befriedigt liegt bereits das nächste
vor. In der Analyse eines bewussten Verlanges finden wir
gewöhnlich andere, sozusagen tieferliegende Ziele und Motive
des Individuums.
Zwei extrinsische
Motivationstendenzen lassen sich unterscheiden: Motivation
durch Belohnung und Motivation durch Bestrafung. Sie können
als Fremdmotivationsformen bezeichnet werden. Sie sind für
langfristige konstruktive Projekte und wirkliche Erfolge
untauglich. Eigenmotivation (intrinsische Motivation) setzt
sich aus eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Zielen zusammen
und den Glauben an das Leben. Dabei spielt die Fähigkeit,
vielfältige Wahrnehmungen zu zulassen und sich wirklich
zu konzentrieren eine entscheidende Rolle.
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