|
Empfehlung
für den Nichtspezialisten
- Klasse
I-Antiarrhythmika (Chinidin, Propafenon, Procainamid,
Mexiletin, Flecainid) sollten wegen der Gefahr einer proarrhythmischen
Wirkung (bis zu 20%) nicht verwendet werden
- Vorsicht
mit Amiodaron (Cordaron): Hypo- oder Hyperthyreose, Pneumopathie,
Photosensibilität, keine gesicherte Indikation aus prognostischen
Gründen (z.B. Behandlung von ventrikulären Extraystolen
nach Myokardinfarkt)
- Vorsicht
mit Sotalol (Sotalex), proarrhythmischer Effekt in ca.
4%, cave QT-Verlängerung mehr als 0,5s · Betablocker (vor
allem kardioselektive) sind relativ sicher
- Verapamil
(Isoptin) und Diltiazem (Dilzem) sind relativ harmlos,
keine Verwendung bei manifester Herzinsuffizienz. Cave
Isoptin i.v. bei supraventrikulärer Tachykardie infolge
WPW-Syndrom
- Digitalis
heute weitgehend obsolet (ausser bei tachykardem Vorhofflimmern
und Herzinsuffizienz)
|