| 17. März 2006
(UPM) Wie die Herstellerfirma zusammen mit den Arzneimittelbehörden
mitteilte, ist unter einer Therapie mit Rosiglitazon in seltenen
Fällen ein neues oder ein sich verschlechterndes Makulaödem
vorgekommen. (Ein Diabetes mellitus bzw. die Retinopathie
sind selbst bereits Risikofaktoren eines Makulaödems.)
Bei den meisten der Betroffenen bestanden auch eine allgemeine
Flüssigkeitsretention mit peripheren Ödemen und
Gewichtszunahme. Rosiglitazon-Behandelte sollen instruiert
werden, sich sofort zu melden, wenn Sehstörungen auftreten.
In der aktuellen Ausgabe des "Canadian Adverse Reaction
Newsletter" wird zudem von fünf Personen berichtet,
bei denen sich unter Rosiglitazon eine ein- oder beidseitige
Parotisschwellung entwickelt hatte; in einem Fall war auch
die Submandibularis-Drüse betroffen.
Information zum Makulaödem:
http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/174/5/623
Information zur Speicheldrüsenschwellung:
http://www.hc-sc.gc.ca/dhp-mps/medeff/bulletin/carn-bcei_v16n1_e.html#5
"pharma-kritik"-Text zu Rosiglitazon:
http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk09a-99.html
Früherer BDN-Text zu Rosiglitazon:
http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn55.html
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