| 4. September 2007
(UPM) Die amerikanische FDA hat eine Warnung zum Einsatz von
Codein bei stillenden Frauen publiziert. Ein Teil von Codein
wird durch das polymorph vererbte Zytochrom CYP2D6 zu Morphin
metabolisiert. Bei Frauen, die eine sehr hohe CYP2D6-Aktivität
haben – "ultrarapid metabolizers", wozu 1
bis 10% der Bevölkerung gehören –, können
erhöhte Morphinkonzentrationen in der Muttermilch auftreten.
Dies kann dann zu einer potentiell gefährlichen Morphinexposition
beim Säugling führen. Im letzten Jahr ist ein solcher
Fall bekannt geworden, bei dem das Kind 13 Tage nach Geburt
an einer Morphinintoxikation gestorben war.
Falls stillende Frauen Codein benötigen, muss beim Kind
ein besonderes Auge auf vermehrte Schläfrigkeit oder
Atemprobleme geworfen werden.
Information der FDA:
http://www.fda.gov/cder/drug/InfoSheets/HCP/codeineHCP.htm
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