| 11. November 2007
(UPM) Die kombinierte Blockade des Reninsystems mit einem
ACE-Hemmer und einem Angiotensin II-Rezeptorantagonisten (Sartan)
ist bei Herzinsuffizienz ein Behandlungsweg, der zunehmendes
Interesse gewinnt. Eine systematische Übersicht zeigt
nun aber, dass mögliche Vorteile mit einer erhöhten
Nebenwirkungsrate erkauft werden; darin zusammengefasst sind
vier Studien, in denen Patienten und Patientinnen mit chronischer
Herzinsuffizienz oder linksventrikulärer Dysfunktion
nach Myokardinfarkt untersucht worden waren. Im Vergleich
zu einer Kontrollbehandlung, die aus einem ACE-Hemmer allein
oder Placebo bestand, erhöhte die Kombination von ACE-Hemmer
plus Angiotensin II-Rezeptorantagonist das Risiko einer symptomatischen
Hypotonie um das 1,5-fache, das einer Nierenfunktions-Verschlechterung
um das 1,8-fache und das einer Hyperkaliämie um das 2,5-fache;
auch die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Therapieabbruchs
stieg um das 1,3-fache.
Abstract der systematischen Übersicht aus den "Archives
of Internal Medicine":
http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/167/18/1930
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