| 5. Februar 2008
(UPM) In einer Metaanalyse wurden 40 Studien zusammengefasst,
in denen Paroxetin bei schweren depressiven Episoden mit Placebo
verglichen worden war. Der Prozentsatz derjenigen Behandelten,
die gemäss einem der üblichen Erfassungsinstrumente
("Hamilton Depression Scale" u.a.) eine mindestens
50%ige Besserung erfahren hatten, erreichte mit Paroxetin
53%, mit Placebo 42%. Unter Paroxetin klagten 82% über
irgendeine Nebenwirkung und bei 1% kamen Suizidtendenzen vor;
unter Placebo waren es 68% bzw. 0,4%. Für eine Gesamtbilanz
nahm man den Anteil der Personen, welche die Therapie zum
Beispiel wegen ungenügender Wirksamkeit oder Unverträglichkeit
vorzeitig abgebrochen hatten; dabei ergab sich zwischen Paroxetin
und Placebo kein Unterschied. Inwieweit sich das Ergebnis
auf andere Serotonin-Wiederaufnahmehemmer übertragen
lässt, bleibt offen.
Metaanalyse aus dem "Canadian Medical Association Journal":
http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/178/3/296
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