| 3. März 2008
(UPM) Bei Natalizumab, einem monoklonalen Antikörper
zur Behandlung bei schwerer multipler Slerose, sind Fälle
von Hepatotoxizität vorgekommen. Gemäss einem Rundschreiben
der FDA handelt es sich um Personen, die von einem deutlichen
Anstieg sowohl der Leberenzyme und als auch der Bilirubinkonzentration
betroffen waren – was als Warnzeichen einer ernsthaften
Leberschädigung zu betrachten ist. Leberschädigungen
traten zum Teil rasch – eine knappe Woche nach Therapiebeginn
– zum Teil auch erst nach mehreren Dosen (d.h. nach
ein paar Wochen bis Monaten) auf. In einigen Fällen wiederholte
sich die Leberschädigung nach erneuter Exposition (positiver
"Rechallenge").
Amerikanischer "Dear Dochtor Letter":
http://www.fda.gov/medwatch/safety/2008/Tysabri_dhcp_letter.pdf
Natalizumab ist kürzlich auch in der "pharma-kritik"
vorgestellt worden; jene Nummer (11/2007) ist allerdings erst
als Print- und noch nicht als Online-Version verfügbar.
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