| 19. Juni 2008
(UPM) In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde
rekombinanter Gerinnungsfaktor VIIa (Eptacogum alfa) in zwei
verschiedenen Dosen (20 und 80 µg/kg) bei 819 Patienten
und Patientinnen untersucht, die eine intrazerebrale Blutung
erlitten hatten. Zwar liess sich mit der höheren Dosis
des Gerinnugsfaktors VIIa die Volumenzunahme der Blutung gegenüber
Placebo signifikant bremsen. Doch auf das klinische Ergebnis
hatte dies keinen Einfluss: so lag der Anteil der Personen,
die 3 Monate nach dem Ereignis eine schwere Behinderung aufwiesen
oder gestorben waren, in allen drei Gruppen in derselben Grössenordnung,
nämlich bei 26% unter der niedrigeren Gerinnungsfaktor-VIIa-Dosis,
29% unter der höheren und 24% unter Placebo.
Abstract der Studie aus dem "New England Journal of
Medicine":
http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/358/20/2127
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