| 28. Juli 2009
(UPM) Eine neue Untersuchung bekräftigt den in dieser
Rubrik auch schon erwähnten Verdacht, dass Stimulantien
wie Methylphenidat (Ritalin? u.a.) das Sterberisiko bei Kindern
und Jugendlichen erhöhen. 564 Fällen eines plötzlichen,
unerklärlichen Todes bei 7- bis 18-Jährigen wurden
564 Kontrollen – Kinder und Jugendliche, die als Passagiere
in einem Autounfall ums Leben kamen – gegenübergestellt.
Es ergab sich, dass in der Fallgruppe zum Zeitpunkt des Todes
10 Kinder ein Stimulans genommen hatten, in der Kontrollgruppe
nur 2, woraus sich eine "Odds Ratio" von 7,4 errechnete.
Fall-Kontroll-Studie aus dem "American Journal of Psychiatry":
http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/reprint/appi.ajp.2009.09040472v1.pdf
"pharma-kritik"-Nummer zu Methylphenidat (nur mit
Abonnement/Passwort zugänglich):
http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk02a-06.html
Früherer BDN-Text zu dem Thema:
http://www.infomed.org/bad-drug-news/bdn190.html
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