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22. November 2002
(upm) Bei älteren, an Demenz erkrankten Personen scheint
Risperidon das Risiko zerebrovaskulärer Ereignisse zu erhöhen,
wie die Herstellerfirma in Kanada bekanntgegeben hat. In vier
kontrollierten Studien war die Häufigkeit von Schlaganfällen
oder transitorischen ischämischen Attacken unter Risperidon
doppelt so hoch wie unter Placebo (4% gegenüber 2%). Ferner
gibt es weltweit 37 Spontanmeldungen zu zerebrovaskulären
Ereignissen, die in 16 Fällen tödlich endeten. Risperidon
solle deshalb bei Leuten mit kardiovaskulären Krankheiten,
mit Risikofaktoren für eine Hypotonie oder mit Dehydratation
nur mit entsprechender Vorsicht verschrieben werden.
Information der Herstellerfirma ("Dear Doctor Letter"):
http://www.hc-sc.gc.ca/hpb-dgps/therapeut/zfiles/english/advisory/industry/risperdal1_e.html
"pharma-kritik"-Nummern mit Beiträgen zu Risperidon (z.T.
nur nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk01a-95.html
http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk14a-00.html
http://www.infomed.org/pharma-kritik/abo/pk10a-01.html
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