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Osteoporose/Alendronat

Kann ich die Schmerzzeit des Osteoporosepatienten am Anfang verkürzen und eventuell die Wirkung von Alendronat verstärken?

Bis die Wirkung von Fosomax für den Patienten etwas bringt, dauert es doch einige Zeit. (Der Einsatz von Kalzium scheint mir klar, von Vit. D ebenfalls)
Schmerzen verschwinden zum Beispiel mit Decca Durabolin schneller, ebenso bringt Miacalcic für den Patienten eine schnellere Entlastung. Vor allem in der Anfangsphase könnten die Beschwerden des Patienten eventuell reduziert werden, wenn eine Kombination sinnvoll und möglich wäre. Wäre der Einsatz von Östrogenen auch bei älteren Frauen sinnvoll? Eventuell in der Kombination mit Alendronat?

Sind Kombinationen 1. sinnvoll und 2. möglich? Sind allenfalls Nebenwirkungen der Kombination zu erwarten?
Häufig benötigt man Opiate, um die Schmerzen auf ein erträgliches Mass zu reduzieren. Die Nebenwirkungen sind für ältere Personen oft unerträglich und nicht ganz ungefährlich (Schwindel, Obstipation, benommenheit auch bei retard Präparaten).

Osteoporose/Alendronat: Soviel bekannt ist, besitzt Alendronat keinerlei analgetische Wirkung - mit anderen Worten, es kann lediglich die Knochendichte erhöhen und Frakturen verhindern.

Es gibt unseres Erachtens zwei getrennte Überlegungen: einerseits die Frakturprophylaxe mit Alendronat, anderseits die Behandlung osteoporotisch bedingter Schmerzen. Soviel wir wissen, verursacht Alendronat keine Probleme mit Calcitonin zusammen, das letztere kann also ohne weiteres gegeben werden (wie natürlich auch Analgetika aller Art).

Ob man in dieser Situation sinnvoll Östrogene geben kann, ist noch ganz unbestimmt. Die Hersteller von Alendronat raten vorläufig von der gleichzeitigen Gabe von Östrogenen ab (weshalb, wissen wir nicht).

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