pharma-kritik -- Einleitung

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pharma-kritik, Jahrgang 29
Redaktionsschluss
29/18  Endokarditis-Prophylaxe
In neuen Richtlinien wird empfohlen, nur noch bei Personen mit einem hohen Endokarditis-Risiko eine antibiotische Prophylaxe durchzuführen. Aufgrund dieser Richtlinien werden weniger Personen im Zusammenhang mit zahnärztlichen Eingriffen Antibiotika erhalten.
2008-04-23

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29/17  Almotriptan
Ein weiteres Triptan, das jedoch keine wesentlichen neuen Aspekte in die Akutbehandlung der Migräne bringt.
2008-04-16

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29/17  Palonosetron
Wie zum Beispiel Ondansetron wirkt Palonosetron gegen Brechreiz und Erbrechen im Zusammenhang mit emetogener Chemotherapie.
2008-04-16

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29/17  Pemetrexed
Ein Folsäureantagonist, dessen zytostatische Eigenschaften bei Pleuramesotheliom und bei nicht-kleinzelligem Bronchuskarzinom genutzt werden können.
2008-04-16

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29/16  Influenza-Impfstoff mit MF59-Adjuvans
In vielen Studien vermochte dieser mit einem Squalen-haltigen Adjuvans kombinierte Impfstoff eine stär-kere Immunantwort – aber auch mehr unerwünschte Wirkungen – als andere Impfstoffe auszulösen. Ob sich daraus klinische Vorteile ergeben, ist bisher nicht adäquat dokumentiert.
2008-04-14

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29/16  Ivabradin
Mit einer neuen Wirkungsweise erreicht Ivabradin eine ähnliche antianginöse Wirkung wie Atenolol oder Amlodipin. Als Prophylaxe gegen koronare Ereignisse scheint die teure Innovation jedoch nicht wirksam.
2008-04-14

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29/15  Rezidivierende Harnwegsinfekte bei Kindern (Mini-Übersicht)
Bei Kindern sind Harnwegsinfekte nicht häufig. Wenn aber einmal eine solche Infektion vorhanden war, kommt es bei 30 bis 40% der Kinder zu einem Rezidiv. Es stellt sich die Frage, ob eine entsprechende antibiotische Prophylaxe sinn-voll ist.
2008-03-05

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29/15  Depression bei Alkoholkranken (Mini-Übersicht)
Menschen, die Alkohol missbrauchen, sind oft auch depres-siv. Wer dieses doppelte Problem hat, nimmt seine Medika-mente weniger zuverlässig und hat ein höheres Suizidrisiko als Personen, die keinen Alkoholmissbrauch betreiben.
2008-03-05

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29/15  Pneumonien in der Praxis (Mini-Update)
Ausserhalb des Spitals erworbene Pneumonien können meistens ambulant behandelt werden.
2008-03-05

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29/15  Rezidivierende Harnwegsinfekte bei Kindern
(Mini-Dossier, ohne Passwort zugänglich)
2008-03-05

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29/15  Depression bei Alkoholkranken
(Mini-Dossier, ohne Passwort zugänglich)
2008-03-05

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29/15  Pneumonien in der Praxis
(Mini-Dossier, ohne Passwort zugänglich)
2008-03-05

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29/14  Nebenwirkungen aktuell
Aggression (Modafinil), Agitiertheit (Vareniclin), Aprotinin Endorganschäden (Aprotinin), Hautreaktionen (Modafinil), Hyperkinesien (Modafinil), Hypomanie (Varenicilin), Kataplexie (Modafinil), Manische Episode (Vareniclin), Manische Symptome (Modafinil), Modafinil Mortalität (Aprotinin), Neuropsychiatrische Ereignisse (Modafinil), Neuropsychiatrische Ereignisse (Varenicilin), Psychose (Modafinil), Schizophrenie-Symptomatik (Vareniclin), Vareniclin
2008-03-03

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29/13  Impfungen für Erwachsene
Für Erwachsene, die nicht ins Ausland reisen, haben sich die Impfempfehlungen in den letzten Jahren wenig verändert. Vermehrte Bedeutung wird der FSME-Impfung beigemessen. Nach wie vor gilt, dass viele Impfungen, die im Kinder- und Jugendlichenalter verpasst wurden, auch bei Erwachsenen noch durchgeführt werden sollten.
2008-02-25

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29/12  Bupropion als Antidepressivum
Das bisher nur als Hilfe bei der Entwöhnung vom Rauchen bekannte Medikament kann jetzt auch bei Depressionen verschrieben werden. Der Nachweis einer antidepressiven Wirksamkeit erscheint aber defizitär und das Nebenwirkungspotential bedeutsam.
2008-02-21

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29/12  Pegvisomant
Ein gentechnisch hergestelltes Derivat des Wachstumshormons, das sich zur Behandlung der Akromegalie eignet, wenn diese nicht zufriedenstellend chirurgisch, radiotherapeutisch oder mit anderen Medikamenten behandelt werden kann.
2008-02-21

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29/11  Exenatid
Ein neues, gentechnisch hergestelltes Antidiabetikum, das ähnlich wirkt wie das Glukagon-ähnliche Peptid 1 und subkutan injiziert wird. In Kombination mit oralen Antidiabetika führt es zu einer Abnahme des HbA1c und ausserdem in der Regel zu einer leichten Gewichtsabnahme. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis dieses Medikamentes ist noch nicht genügend dokumentiert.
2008-01-08

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29/11  Natalizumab
Natalizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der sich an die α4-Untereinheit der sogenannten Integrine, die an der Leukozytenoberfläche haften, bindet. Das Medikament kann bei Personen mit einer schubförmig- remittierend verlaufenden multiplen Sklerose die Häufigkeit von Krankheitsschüben reduzieren. Es ist noch ungenügend geklärt, in welchem Ausmass Natalizumab für eine progressive multifokale Leukenzephalopathie verantwortlich sein kann.
2008-01-08

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29/10  Zonisamid
Zonisamid (Zonegran®) ist ein Antiepileptikum und wird zur Zusatzbehandlung von fokalen Anfällen empfohlen.
2007-12-14

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29/10  Aliskiren
Aliskiren (Rasilez®) ist ein direkter Reninhemmer, der zur Behandlung der arteriellen Hypertonie empfohlen wird.
2007-12-14

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29/09  Verschwendung
Editorial von Etzel Gysling (ohne Passwort zugänglich)
2007-10-17

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29/09  Karpaltunnelsyndrom
Die Diagnose eines Karpaltunnelsyndroms beruht in der Regel auf klinischen Befunden und einer elektrophysiologischen Untersuchung. Im Frühstadium können Schienen oder Steroidinjektionen zur Beschwerdelinderung beitragen. Wenn die Symptome anhalten oder sich verschlechtern, ist aber eine Operation kaum zu umgehen. Wichtig ist, chirurgisch einzugreifen, ehe sich ein dauernder Nervenschaden eingestellt hat.
2007-10-17

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29/08  Idiopathische Fazialisparese
Ursache der idiopathischen Fazialisparese ist vermutlich eine reaktivierte Virusinfektion. Mit der Kombination eines Steroids und eines Virostatikums kann wohl der Krankheitsverlauf etwas verkürzt zu werden; ob Medikamente auch die manchmal auftretenden Komplikationen verhüten helfen, ist weniger klar.
2007-10-02

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29/08  Ciclesonid
Ciclesonid ist ein Kortikosteroid, das zur inhalativen Asthmatherapie verwendet werden kann. Ob es gegenüber anderen Steroiden einen klinisch relevanten Vorteil hat, ist noch ungenügend dokumentiert.
2007-10-02

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29/07  Medikamente im Wasser
Medikamente werden zum Teil in aktiver Form ausgeschieden und gelangen deshalb ins Abwasser. Es ist wahrscheinlich, dass Lebewesen im Wasser von diesen Wirkstoffen beeinflusst werden. Über die Auswirkungen von Medikamentenspuren im Trinkwasser herrscht noch keine Klarheit.
2007-09-26

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29/07  Monoklonale Antikörper
Im britischen «Drug and Therapeutics Bulletin» findet sich im Juliheft dieses Jahres eine kurze allgemeine Übersicht zu Medikamenten, die monoklonale Antikörper sind.1 Da solche Arzneimittel auch in der Schweiz immer zahlreicher werden, fassen wir hier die wichtigsten Punkte aus dem erwähnten Text zusammen. Ergänzend offerieren wir in unserem Minidossier im Web verschiedene Links zum Thema.
2007-09-26

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29/07  Bipolare Störungen:
Personen mit einer bipolaren Affektstörung benötigen meistens eine Erhaltungstherapie, da es sonst zu Rückfällen der manischen und/oder depressiven Erkrankung kommt.
2007-09-26

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29/07  Medikamente im Wasser (Minidossier, ohne Passwort zugänglich)
2007-09-26

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29/07  Monoklonale Antikörper (Minidossier, ohne Passwort zugänglich)
2007-09-26

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29/07  Bipolare Störungen: (Minidossier, ohne Passwort zugänglich)
2007-09-26

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29/06  Probleme langwirkender Betamimetika bei Asthma
Prospektive Studien haben gezeigt, dass das Risiko von respiratorischen Todesfällen und lebensbedrohlichen respiratorischen Ereignissen unter Salmeterol erhöht ist. Für Formoterol liegen keine vergleichbare Studien vor und die vorhandenen Daten sind teilweise widersprüchlich. Gemäss einer Metaanalyse sind Asthma-bedingte Spitaleinweisungen unter beiden langwirkenden Betamimetika signifikant häufiger als unter Placebo. In diesen Studien war jedoch die Asthma-Basistherapie mit inhalativen Kortikosteroiden oft ungenügend.
2007-09-12

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29/05  Sitagliptin
Ein selektiver Hemmer des Enzyms Dipeptidylpeptidase-4, das den raschen Abbau der sogenannten Inkretine katalysiert. Das Medikament führt so zu einer verstärkten Insulin- und einer reduzierten Glukagonwirkung. In klinischen Studien war Sitagliptin in Bezug auf die Blutzuckerwerte und das HbA1c ähnlich wirksam wie andere orale Antidiabetika. Längerfristige Untersuchungen und Studien zu «harten» klinischen Endpunkten fehlen noch.
2007-08-05

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29/05  Produkteinformation: ungenügend
Editorial von Etzel Gysling (ohne Passwort zugänglich)
2007-08-03

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29/04  Nebenwirkungen aktuell
Autoimmunkrankheiten (Statine), Darbepoetin, Entzugserscheinungen (Zolpidem), Epoetin, Erythropoietin, Essen, nächtliches (Zolpidem), Femurfrakturen (Zolpidem), Frakturen (Glitazone), Glitazone, Herzinfarkte (Rosiglitazon), Herzinsuffizienz (Glitazone), Knochendichte, reduzierte (Glitazone), Mortalitätszunahme (Erythropoietin), Mortalitätszunahme (Rosiglitazon), Pankreatitis (Statine), Pioglitazon, Probleme, neuropsychiatrische (Statine), Putzen, zwanghaftes (Zolpidem), Rosiglitazon, Statine, Thrombosen (Erythropoietin), Tumorporgression (Erythropoietin), Zolpidem
2007-07-26

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29/03  Impfungen für Auslandreisende
Wer in subtropische und tropische Länder reist, ist dem Risiko seltener, jedoch gefährlicher Infektionskrankheiten ausgesetzt. Für einzelne Länder ist eine Gelbfieberimpfung obligatorisch. Allgemein ist wichtig, dass ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Masern besteht. Je nach epidemiologischer Lage, Reisestil und Aufenthaltsdauer können weitere Impfungen indiziert sein.
2007-07-18

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29/02  Glucosamin
Als natürlich vorkommender Baustein von Knorpelsubstanz und Synovialflüssigkeit erscheint Glucosamin als mögliches Adjuvans bei Arthrose. Ein klinisch relevanter Nutzen ist bisher jedoch nicht zweifelsfrei nachgewiesen.
2007-07-12

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29/02  Rimonabant
Ein Cannabinoid-Rezeptorblocker, der bei Adipösen die Gewichtsabnahme begünstigt. Ein Nutzen bei anderen Indikationen konnte bisher nicht gezeigt werden. Die Substanz kann verschiedene neuropsychiatrische Nebenwirkungen verursachen.
2007-07-12

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29/01  Botulinumtoxin
Botulinumtoxin, das Produkt von Clostridium botulinum und eines der stärksten Gifte, wird in verschiedenen Bereichen der Medizin therapeutisch verwendet. Insbesondere bei gewissen neurologischen Erkrankungen wie Dystonien oder Spastizität gilt es als etablierte Behandlung; bei anderen möglichen Einsatzgebieten ist die Rolle noch nicht exakt definiert. In der öffentlichen Diskussion steht Botulinumtoxin in erster Linie wegen der Anwendung in der ästhetischen Medizin, was zahlenmässig zum Haupteinsatzgebiet geworden sein dürfte.
2007-07-09

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