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Mirtazapin |

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A.
Hennemann |

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pharma-kritik
Jahrgang 22, Nr.03 |

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Redaktionsschluss:
25. September 2000 |
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Mirtazapin (Remeron®) wird als das «erste noradrenerge und spezifisch
serotonerge Antidepressivum» (NaSSA) angeboten.
Mirtazapin ist ein tetrazyklisches Piperazinoazepin, das
strukturell nahe mit Mianserin (Tolvon®) verwandt ist. Wie Mianserin blockiert
Mirtazapin einerseits zentrale präsynaptische
a2-adrenerge
Rezeptoren, wodurch vermehrt Noradrenalin freigesetzt wird. Andererseits blockiert
es auch postsynaptische 5-HT
2- und 5-HT
3-Rezeptoren
(jedoch nicht die 5-HT
1A-Rezeptoren) und bewirkt
so eine vermehrte Serotonin-Ausschüttung. Die Substanz hat ferner eine ausgeprägte
Hemmwirkung im Bereich der H
1-Histaminrezeptoren.
Die Wiederaufnahme von Noradrenalin oder Serotonin wird dagegen kaum beeinflusst
und auch die Affinität zu cholinergen, mus-karinischen und dopaminergen Neuronen
ist gering.
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1.
Holm KJ, Markham A. Drugs 1999; 57: 607-31
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Mirtazapin wird nach oraler Gabe schnell resorbiert, aber teilweise präsystemisch
– in der Darmwand und in der Leber – metabolisiert. Maximale Plasmakonzentrationen
sind spätestens nach 2 Stunden erreicht; die Bioverfügbarkeit beträgt etwa
50%.
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2.
Timmer CJ et al. Clin Pharmacokinet 2000; 38: 461-74
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Die Metabolisierung, vor allem durch N-Demethylierung, N-Oxidation und 8-Hydroxylierung,
erfolgt in erster Linie über die Zytochrom-Isoenzyme CYP2D6 und CYP3A4.
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2.
Timmer CJ et al. Clin Pharmacokinet 2000; 38: 461-74
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Die Halbwertszeit bei Erwachsenen beträgt 20 bis 40 Stunden und ist
bei Frauen im Durchschnitt deutlich länger (37 Stunden) als bei Männern (26
Stunden). Bei älteren Männern, weniger auch bei Frauen, ist die Clearance
im Vergleich mit Jüngeren reduziert. Bei einmal täglicher Verabreichung wird
innerhalb von 4 bis 6 Tagen ein Fliessgleichgewicht erreicht. Der Hauptmetabolit
Demethylmirtazapin besitzt nur eine geringe pharmakologische Aktivität; andere
aktive Metaboliten sind mengenmässig belanglos.
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2.
Timmer CJ et al. Clin Pharmacokinet 2000; 38: 461-74
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Die Elimination erfolgt hauptsächlich in Form von Metaboliten, zu 85%
mit dem Urin und zu 15% mit dem Stuhl. Die Ausscheidung erfolgt sowohl
bei renaler als auch bei hepatischer Insuffizienz verzögert.
Mirtazapin ist in zahlreichen Studien sowohl mit Placebo als auch mit
verschiedenen anderen Antidepressiva verglichen worden. Diese Studien
dauerten in der Regel sechs Wochen. Zur Beurteilung der Depression und
des Verlaufs dienten die bekannten Skalen; am häufigsten wurde die «Hamilton
Depression Rating Scale» (HDRS) verwendet. Als Ansprechen auf die Behandlung
wurde bezeichnet, wenn der HDRS-Wert gegenüber dem Ausgangswert um wenigstens
50% reduziert werden konnte.
Im Vergleich mit Placebo war Mirtazapin in mehreren Doppelblindstudien bei
mittelschwerer bis schwerer Depression signifikant besser wirksam. Die in
diesen Studien verwendete Tagesdosis betrug, individuell titriert, zwischen
5 und 35 mg. Mit Mirtazapin wurden Ansprechraten von 50 bis 60% erreicht,
mit Placebo nur etwa von 25 bis 35%.
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1.
Holm KJ, Markham A. Drugs 1999; 57: 607-31
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| Vergleiche mit Amitriptylin
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Mehrere Studien dienten dem Vergleich mit Amitriptylin (Saroten® retard u.a.).
Dabei wurden ebenfalls individuell angepasste Dosen der Antidepressiva eingesetzt.
Zwei in der ambulanten Praxis durchgeführte Doppelblindstudien umfassten zusammen
rund 300 Kranke. In diesen Studien war Mirtazapin in relativ niedriger Dosis
(durchschnittlich um 20 mg/Tag) ähnlich wirksam wie Amitriptylin (Tagesdosis
im Mittel um 120 mg), jedoch der Placebokontrolle klar überlegen.
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3.
Bremner JD. J Clin Psychiatry 1995; 56: 519-25
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4.
Smith WT et al. Psychopharmacol Bull 1990; 26: 191-6
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Wie Amitriptylin hat Mirtazapin auch eine deutliche anxiolytische
und schlaffördernde Wirkung.
Mirtazapin wurde auch bei älteren Leuten (über 60 Jahre) sowie – in wesentlich
höherer Dosis (im Mittel 50 mg/Tag) – bei hospitalisierten Kranken mit Amitriptylin
verglichen. Auch in diesen Studien waren die beiden Medikamente praktisch
gleich antidepressiv wirksam.
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5.
Hoyberg OJ et al. Acta Psychiatr Scand 1996; 93: 184-90
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6.
Zivkov M, De Jongh GD. Hum Psychopharm 1995; 10: 173-80
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Die Vergleiche mit Amitriptylin wurden wiederholt in Metaanalysen
zusammengefasst, die bestätigen, dass die beiden Medikamente ähnlich gut und
ungefähr innerhalb derselben Zeitspanne wirken.
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7.
Stahl S et al. Acta Psychiatr Scand Suppl 1997; 391: 22-30
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Die einzige publizierte Langzeitstudie umfasste 217 Personen, die in vorausgehenden
kürzeren Studien gemäss klinischer Beurteilung gut auf die Behandlung angesprochen
hatten und ihr Medikament weiter doppelblind erhielten. Gemäss einer Beurteilung
nach 20 Wochen Behandlung kam es unter Mirtazapin (mittlere Dosis: 23 mg/Tag)
oder Amitriptylin (mittlere Dosis: 138 mg/Tag) signifikant seltener zu einem
Rückfall der Depression als unter Placebo. Zu diesem Zeitpunkt hatten 4,1%
der mit Mirtazapin Behandelten und – nicht-signifikant mehr – 7,0% der mit
Amitriptylin Behandelten einen Rückfall erlebt.
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8.
Montgomery SA et al. Int Clin Psychopharmacol 1998; 13: 63-73
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| Vergleiche mit anderen Trizyklika
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Mirtazapin wurde in Tagesdosen zwischen 20 und 80 mg während 6 Wochen auch
mit Clomipramin (Anafranil®) und Doxepin (Sinquan®) verglichen und erwies
sich dabei als praktisch gleichwertig.
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1.
Holm KJ, Markham A. Drugs 1999; 57: 607-31
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Bei 107 hospitalisierten Kranken mit einer schweren Depression wurde die
Wirksamkeit von Mirtazapin mit derjenigen von Imipramin (Tofranil®) verglichen,
und zwar 2 und 4 Wochen nachdem vordefinierte Plasmaspiegel erreicht worden
waren. Die mittlere Dosierung von Mirtazapin betrug 77 mg/Tag, diejenige von
Imipramin 235 mg/Tag. Imipramin war in dieser Studie signifikant wirksamer:
50% der mit Imipramin Behandelten, aber nur 22% der mit Mirtazapin Behandelten
sprachen auf die Therapie an.
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9.
Bruijn JA et al. Psychopharmacology 1996; 127: 231-7
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| Vergleiche mit anderen Antidepressiva
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In drei grösseren, 6 bis 8 Wochen dauernden Doppelblindstudien wurde Mirtazapin
in Tagesdosen zwischen 15 und 60 mg mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmerhemmern
verglichen. In allen drei Studien konnte in den ersten 2 bis 4 Wochen eine
überlegene Wirkung von Mirtazapin festgestellt werden, später fanden sich
jedoch keine signifikanten Unterschiede zu den Vergleichssubstanzen Citalopram
(Seropram®), Fluoxetin (Fluctine® u.a.) und Paroxetin (Deroxat®) mehr.
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1.
Holm KJ, Markham A. Drugs 1999; 57: 607-31
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10.
Leinonen E et al. Int Clin Psychopharmacol 1999; 14: 329-37
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Im Vergleich mit Trazodon (Trittico®) war Mirtazapin in zwei Studien gleichwertig
oder etwas besser wirksam.
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1.
Holm KJ, Markham A. Drugs 1999; 57: 607-31
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Vergleiche mit Mianserin (Tolvon®) liegen nicht vor.
Gesamthaft gleichen die unerwünschten Wirkungen von Mirtazapin denjenigen
der trizyklischen Antidepressiva. Im Vordergrund stehen die teilweise
ausgeprägte Sedation (bei rund 50% der Behandelten), die Appetitsteigerung
(bei rund 15%) und die Gewichtszunahme (bei 10 bis 15%). Es ist nicht
klar, ob die sedierende Wirkung mit der Zeit oder allenfalls unter höheren
Dosen abnimmt. Rund 8% der Behandelten setzten in den Studien Mirtazapin
wegen Gewichtszunahme ab.
Etwa 25% der Behandelten beobachten trockene Mundschleimhäute, 12% eine
Obstipation, 9% Schwindel, je etwa 4% abnormes Denken, ungewöhnliche Träume
und Ödeme. Im Unterschied zu den Trizyklika sind dagegen kardiovaskuläre
Symptome nicht häufiger als unter Placebo. Seitens der Laborbefunde wurde
gemäss der amerikanischen Dokumentation bei 15% ein Cholesterinanstieg,
bei 6% ein Triglyzeridanstieg und bei 2% ein Anstieg der Transaminasen
beobachtet.
Bisher sind unter Mirtazapin mindestens 6 Fälle von Agranulozytose beobachtet
worden.
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11.
Davis J, Barkin RL. Am Fam Physician 1999; 60: 1101
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Diese hämatologische Komplikation war
nach Absetzen von Mirtazapin reversibel.
Nur bei einer von rund 2800 Personen, die in klinischen Studien Mirtazapin
erhielten, ist ein epileptischer Anfall aufgetreten. In Anbetracht der
Erfahrungen mit Mianserin ist jedoch bei Epilepsiekranken besondere Vorsicht
angezeigt.

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| Interaktionen |
Bisher vorliegende Studien in vitro lassen annehmen, dass
Mirtazapin die für seinen Stoffwechsel wesentlichen Zytochrome kaum hemmt und
deshalb den Metabolismus anderer Medikamente nicht beeinflusst. Inhibitoren
von CYP2D6 und CYP3A4 können zu einem leichten, wahrscheinlich nicht relevanten
Anstieg der Mirtazapin-Plasmaspiegel führen. Bedeutsam ist wahrscheinlich die
gleichzeitige Verabreichung des Zytochrominduktors Carbamazepin (Tegtretol®
u.a.), die eine starke Abnahme der Mirtazapin-Spiegel zur Folge hat.
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2.
Timmer CJ et al. Clin Pharmacokinet 2000; 38: 461-74
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Allgemein ist vor einer Potenzierung der zentralnervösen Dämpfung durch
andere Sedativa – insbesondere Alkohol – zu warnen.

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| Dosierung, Verabreichung, Kosten
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Mirtazapin (Remeron®) ist als Tabletten zu 30 mg erhältlich. Empfohlen
wird eine initiale Dosierung von 15 mg pro Tag in einer Einzeldosis vor
dem Schlafengehen. Um eine gute antidepressive Wirkung zu erreichen, muss
die Tagesdosis oft auf 30 mg, ausnahmsweise auf 45 mg, gesteigert werden.
Da eine entsprechende Dokumentation fehlt, sollten Kinder, schwangere
und stillende Frauen kein Mirtazapin einnehmen. Auch die gleichzeitige
Einnahme mit MAO-Hemmern gilt als kontraindiziert (siehe auch: Interaktionen).
Personen, die autofahren oder andere Tätigkeiten ausüben, die motorische
Gewandtheit erfordern, müssen auf die Risiken der sedierenden Wirkung
hingewiesen werden. Besondere Vorsicht ist bei eingeschränkter Nieren-
oder Leberfunktion angezeigt; in der Regel muss die Dosis reduziert werden.
Die Behandelten sollten ausserdem über die Symptome einer möglichen Agranulozytose
informiert werden.
Bei einer Tagesdosis von 30 mg ergeben sich monatliche Kosten von rund
95 Franken. Zum Vergleich: eine ähnlich wirksame Amitriptylin-Dosis (100
mg/Tag, Saroten® retard) kostet monatlich nur wenig über 25 Franken; auch
eine übliche Mianserin-Dosis (60 mg/Tag) kostet nur rund 47 Franken pro
Monat.
Bringt uns Mirtazapin mehr als die Vorgängersubstanz Mianserin? Diese
Frage lässt sich nicht genau beantworten, da keine Publikationen von direkten
Vergleichen der beiden Substanzen vorliegen. Grosso modo gleichen sich aber
Mirtazapin und Mianserin wie ein Ei dem anderen. Da Mirtazapin schon seit
mehreren Jahren in zahlreichen Ländern eingeführt ist und nur wenige Agranulozytosefälle
bekannt geworden sind, darf man immerhin annehmen, dass die neue Substanz
wahrscheinlich kein bedeutsames Agranulozytose-Risiko darstellt. Im Vergleich
mit «alten» trizyklischen Antidepressiva weist Mirtazapin einzig im Bereich
der kardiovaskulären Nebenwirkungen Vorteile auf – dies gilt jedoch auch
für Mianserin. Nimmt man die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zum
Vergleich, so fällt die Bilanz der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen
Nebenwirkungsspektren wohl eher zu Gunsten der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
aus. Es gibt zweifellos Fälle, in denen man über die Alternative Mianserin/Mirtazapin
froh ist. In diesen Fällen ist zu bedenken: Mirtazapin kostet das Doppelte
von Mianserin und ist in seinen langfristigen Auswirkungen noch ungenügend
dokumentiert.
- Holm KJ, Markham A. Drugs 1999; 57: 607-31 [Medline]
- Timmer CJ et al. Clin Pharmacokinet 2000; 38: 461-74 [Medline]
- Bremner JD. J Clin Psychiatry 1995; 56: 519-25 [Medline]
- Smith WT et al. Psychopharmacol Bull 1990; 26: 191-6 [Medline]
- Hoyberg OJ et al. Acta Psychiatr Scand 1996; 93: 184-90 [Medline]
- Zivkov M, De Jongh GD. Hum Psychopharm 1995; 10: 173-80
- Stahl S et al. Acta Psychiatr Scand Suppl 1997; 391: 22-30 [Medline]
- Montgomery SA et al. Int Clin Psychopharmacol 1998; 13: 63-73 [Medline]
- Bruijn JA et al. Psychopharmacology 1996; 127: 231-7 [Medline]
- Leinonen E et al. Int Clin Psychopharmacol 1999; 14: 329-37 [Medline]
- Davis J, Barkin RL. Am Fam Physician 1999; 60: 1101 [Medline]
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