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| Metformin | Sildenafil | Sertindol | Links |
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| Metformin |
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Metformin, das neben Buformin (Silubin® retard) das einzige heute noch in der Schweiz verfügbare Biguanid ist, wird als gute Alternative zu anderen oralen Antidiabetika angesehen. Ausführliche Informationen zu Metformin finden sich z.B. in folgenden
Texten: Markenname: Glucophage® |
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| Laktatazidose |
Eine 76jährige Frau, die seit Jahren an einem Typ-2-Diabetes, Hypertonie und koronarer Herzkrankheit mit Herzinsuffizienz litt, wurde wegen zunehmender Müdigkeit, Kurzatmigkeit und anhaltend erhöhten Blutzuckerspiegeln ins Spital eingewiesen. Zwei Monate vor Spitaleintritt war eine Behandlung mit Metformin begonnen worden, die bis zu einer Tagesdosis von 2,5 g gesteigert worden war. Ferner erhielt sie Glipizid (Glibenese®), Digoxin, Prazosin (Minipress®), Furosemid (Lasix® u.a.) und Acetylsalicylsäure (Aspirin® u.a.).
Beim Eintritt wurde ein tachykardes Vorhofflimmern mit einer Frequenz von 100/Min, ein Blutdruck von 176/100 mm Hg, eine Atemfrequenz von 18/Min und eine Körpertemperatur von 37,9°C festgestellt. Der Laktat-Blutspiegel betrug 4,1 mmol/l (Norm bis 2,1 mmol/l) und der Blutzucker 16 mmol/l. Ausserdem fand sich ein reduzierter Bikarbonatwert von 20 mmol/l und ein Anionen-Defizit von 23. Eine arterielle Blutgasanalyse wurde versehentlich nicht vorgenommen. Metformin wurde als Ursache der Laktatazidose vermutet und sofort gestoppt. Nach 24 Stunden war der Laktatspiegel auf 1,9 mmol/l gesunken. Wegen des Vorhofflimmerns wurde der Patientin Amiodaron (Cordarone®) verordnet. Der weitere Verlauf war komplikationslos und die Patientin konnte später nach Hause entlassen werden.
Die rasche Besserung des Laktatspiegels nach Absetzen von Metformin lässt
annehmen, dass der Verdacht auf eine Metformin-induzierte Azidose richtig
war.
Hulisz
DT et al. J Am Board Fam Pract 1998; 11: 233-6
In einer zusammenfassenden Arbeit werden retrospektiv die Daten von 49 Personen ausgewertet, die unter Metformin eine Laktatazidose entwickelten. Alle hatten Laktatblutspiegel von mindestens 5 mmol/l und einen arteriellen pH-Wert von höchstens 7,35. Etwas mehr als ein Drittel der Untersuchten wurde nicht nur mit Metformin, sondern auch mit Sulfonylharnstoffen behandelt. In erster Linie interessierte, ob zwischen dem Ausmass der Laktatazidose, den Metformin-Plasmaspiegeln und der Mortalität in der Intensivpflegestation ein Zusammenhang vorhanden sei.
Bei allen Kranken fand sich mindestens ein Risikofaktor für eine Laktatazidose, am häufigsten (bei 36 von 49 Personen) eine Niereninsuffizienz. Fünf Patienten hatten eine höhere als die in der Schweiz empfohlene Maximaldosis (2,55 g/Tag) erhalten. Der Medianwert des Laktatspiegels betrug 13,1 mmol/l, der mediane pH-Wert 7,11 und der mediane Metformin-Plasmaspiegel 16,8 mg/l. Nur bei sechs Personen war der Metformin-Spiegel im therapeutischen Bereich; dagegen fanden sich acht, deren Spiegel um das Hundertfache über dem empfohlenen therapeutischen Niveau lag. 22 von 49 Kranken (45%) starben. Die medianen Laktatspiegel der Patienten, die starben, waren praktisch gleich wie die Werte jener Patienten, die überlebten. Erstaunlicherweise waren in der Gruppe der Überlebenden wesentlich höhere Metforminspiegel festzustellen als bei denen, die starben. Ebenso fanden sich bei den Überlebenden die höchsten Laktatspiegel.
Daraus ergibt sich, dass ein relativ niedriger Laktatspiegel nicht notwendig
mit einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit verbunden ist. Auch die
Höhe des Metforminspiegels erlaubt keine prognostische Aussage über den
Verlauf und die Letalität einer Metformin-induzierten Laktatazidose. Die
Autoren vermuten, dass der klinische Verlauf stärker von der Grundkrankheit
und der Komorbidität (vor allem einer Niereninsuffizienz) beeinflusst
wird als von der Höhe des Metformin- oder Laktatspiegels.
Lalau
JD, Race JM. Drug Saf 1999; 20: 377-84
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| Interaktion mit Röntgenkontrastmitteln |
Da sich intravenöse Röntgenkontrastmittel auf die Nierenfunktion auswirken können, wird empfohlen, zwei Tage vor und nach Kontrastmitteluntersuchungen kein Metformin zu verabreichen. Es wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, um den Sinn dieser Empfehlung zu überprüfen.
Es konnten insgesamt 18 Fälle von Kontrastmittel-assoziierter Laktatazidose
bei Metformin-behandelten Diabeteskranken identifiziert werden. Bei mindestens
16 dieser Personen bestand jedoch bereits vor der Kontrastmittelgabe eine
Kontraindikation für die Verabreichung von Metformin, meistens
wegen einer Niereninsuffizienz. Diese Daten lassen annehmen, dass
Diabeteskranke mit einer normalen Nierenfunktion nur ein sehr geringes
Risiko aufweisen, infolge der Verabreichung von Metformin und von Kontrastmitteln
eine Laktatazidose zu entwickeln. Anderseits sollten die allgemeinen Kontraindikationen
von Metformin sorgfältig beachtet werden.
McCartney
MM et al. Clin Radiol 1999; 54: 29-33
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| Interaktion mit Indometacin |
Eine 57jährige Frau, die seit 15 Jahren an einem Typ-2-Diabetes litt und deswegen mit Metformin (2mal 500 mg/Tag) behandelt wurde, musste wegen Unwohlsein, Bauchschmerzen, Brechreiz und Erbrechen hospitalisiert werden. Die Anamnese ergab keine Anhaltspunkte für ein vorbestehendes Nierenleiden. Wegen starken Rückenschmerzen hatte die Patientin seit zwei Monaten auch täglich 200 mg Indometacin (Indocid® u.a.) erhalten. Beim Eintritt fiel auf, dass die Patientin oligurisch war; ihr Blutdruck betrug 180/90 mm Hg. Die Laboruntersuchungen zeigten eine Niereninsuffizienz mit einem stark erhöhten Plasmakreatinin von 480 mmol/l, eine metabolische Azidose (pH 6,82, Bikarbonat 1,2 mmol/l) und einen erhöhten Laktatspiegel von 21,1 mmol/l. Der Blutzucker betrug 13,6 mmol/l. Anhaltspunkte für eine immunologische Ursache einer Glomerulonephritis wurden nicht gefunden. Die Ultraschalluntersuchung des Abdomens zeigte beidseits normale Nieren ohne Zeichen einer Nierenstauung.
Metformin und Indometacin wurden abgesetzt. Die Patientin musste intensiv
mit Infusionen behandelt werden, was zu einer allmählichen Besserung ihres
Befindens führte. Die Frau konnte in stabilem Zustand, jedoch mit deutlich
reduzierter Nierenfunktion (Plasmakreatinin 220 mmol/l)
entlassen werden. Die Autoren des Berichtes nehmen an, es sei unter Indometacin
zu einer allmählichen Verschlechterung der Nierenfunktion gekommen, die
schliesslich die Laktatazidose auslöste.
Chan
NN et al. Lancet 1998; 352: 201
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| Hämolytischer Ikterus |
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| Akute Hepatitis |
Im Vergleich mit dem früher erhältlichen Phenformin (Dipar®, Glucopostin®)
verursacht Metformin 10- bis 20mal seltener eine Laktatazidose. Diese Komplikation
hat jedoch in etwa 50% einen letalen Verlauf. Es ist deshalb wichtig, trotz
des in den grossen britischen Diabetesstudien erwiesenen Nutzens von Metformin 1.
dieses Medikament mit der nötigen Vorsicht einzusetzen.
Bei den hier rapportierten Fällen von Laktatazidose waren sehr oft Kontraindikationen
(insbesondere eine Niereninsuffizienz) ungenügend beachtet worden. Dass
maximale Indometacindosen zu renalen (und anderen!) Problemen führen können,
sollte eigentlich auch bekannt sein. Der Einzelfall einer hämolytischen
Anämie ist insbesondere deshalb instruktiv, weil es hier wieder einmal
gelungen ist, mittels Reexposition den Zusammenhang zwischen unerwünschtem
Ereignis und Arzneimittel zu sichern. Bei der Metformin-induzierten Hepatitis
handelt es sich wahrscheinlich um eine sehr seltene Reaktion.
UK Prospective Diabetes Study (UKPDS) Group. Lancet 1998; 352:
854-65
Medline-Link in der Literaturliste!
UK Prospective Diabetes Study (UKPDS) Group. Lancet 1998; 352: 854-65
| Metformin | Sildenafil | Sertindol | Links |
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| Sildenafil |
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Sildenafil ist das erste oral wirksame Medikament zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Ausführlichere Informationen zu Sildenafil sind z.B. zu finden in:
Markenname: Viagra ® |
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| Kammertachykardie |
Bei einem 52jährigen Mann, der vor 20 Jahren einen ausgedehnten anterioren Herzinfarkt erlitten hatte, traten während des Geschlechtsverkehrs eine Stunde nach Einnahme von Sildenafil Kurzatmigkeit und Benommenheit auf. Er suchte das Spital auf, wo eine monomorphe Kammertachykardie festgestellt wurde und eine erfolgreiche Kardioversion durchgeführt wurde.
Ein 71jähriger Mann mit koronarer Herzkrankheit war seit vier Jahren wegen episodischen Kammertachykardien Träger eines Defibrillators/Kardioverters. Bei sexueller Aktivität nach Einnahme von Sildenafil wurde innerhalb von wenigen Minuten dreimal ein Elektroschock ausgelöst. Die Analyse der Aufzeichnungen des implantierten Kardioverters zeigte, dass der Elektroschock jeweils funktionsgerecht durch Kammertachykardien ausgelöst worden war.
Weder der eine noch der andere Patient nahm Nitrate und beim Geschlechtsverkehr
waren bisher keine Rhythmusstörungen aufgetreten.
Shah
PK. N Engl J Med 1998; 339: 699
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| Herzinfarkt |
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| Auswirkungen auf die Retina |
Sildenafil hemmt nicht nur die Phosphodiesterase Typ V (in der glatten Gefässmuskulatur), sondern auch die Phosphodiesterase Typ VI, die beim Sehvorgang für den photochemischen Transduktionsprozess wesentlich ist. Die Hemmwirkung auf das Isoenzym in der Netzhaut beträgt aber nur etwa ein Zehntel der Wirkung auf das Isoenzym im Corpus cavernosum. In einer kleinen Studie wurden bei fünf Freiwilligen die Auswirkungen einer Einzeldosis von 100 mg Sildenafil auf verschiedene Messgrössen am Auge untersucht. Dabei wurden insbesondere Visus, Gesichtsfeld, Augeninnendruck, Farbenwahrnehmung, Fundoskopie, Elektroretinogramm und visuell evozierte Potentiale unmittelbar vor sowie eine und sechs Stunden nach Sildenafilgabe erfasst.
Subjektiv störende Veränderungen des Sehens wurden nicht beobachtet. Das Elektroretinogramm zeigte aber signifikante Veränderungen: Die Amplituden der a-Welle und der b-Welle waren nach einer Stunde deutlich (auf etwa 60 bis 80% des Ausgangswertes) reduziert. Nach sechs Stunden waren die Werte jedoch wieder normal. Die anderen (oben erwähnten) Messgrössen wurden nicht wesentlich verändert.
Die Autoren nehmen an, dass Sildenafil für die beschriebenen, vollständig
reversiblen Veränderungen des Retinogramms verantwortlich ist. Es ist
aber unbestimmt, ob Sildenafil bei vorbestehenden Veränderungen oder Erkrankungen
der Retina nicht doch anhaltende Veränderungen auslösen könnte.
Vobig
MA et al. Lancet 1999; 353: 375.
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| Interaktion mit Proteasehemmern wahrscheinlich |
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| Cluster-Kopfschmerzen |
Gemäss Mitteilung der amerikanischen Arzneimittelbehörden sind in den USA bis im November 1998 nach der Einnahme von Sildenafil 130 Männer gestorben, rund 80 davon wegen Herzproblemen (plötzlicher Herztod, Herzinfarkt). Die Tatsache, dass das Medikament offenbar fast mühelos ohne echtes Arztrezept erhältlich ist, kann für die Todesfälle mitverantwortlich sein. Es ist nämlich mehrfach beschrieben worden, dass auch Männer mit eindeutigen Kontraindikationen Sildenafil eingenommen haben. Insbesondere die Hypotonien, die im Zusammenhang mit gleichzeitiger Einnahme von Nitraten auftreten können, stellen eine lebensbedrohliche Komplikation dar.
Zwei amerikanische Fachgesellschaften haben Empfehlungen zur Anwendung
von Sildenafil bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen formuliert, die
vor den Gefahren bei Männern mit koronarer Ischämie, Herzinsuffizienz und
einer antihypertensiven Mehrfachtherapie warnen. 2.
Cheitlin MD et al. Circulation 1999; 99: 168-77
Medline-Link in der Literaturliste!
| Metformin | Sildenafil | Sertindol | Links |
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| Sertindol |
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Das atypische Neuroleptikum Sertindol ist im Dezember 1998
«vorläufig» aus dem Handel gezogen worden. Über dieses Medikament
informieren unter anderem die folgenden Texte: Markenname: Serdolect ® |
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| Tödliche Arrhythmien |
Sertindol verzögert dosisabhängig die Repolarisationsphase des Herzens, was zu einer Verlängerung des QT-Intervalls führen kann. Übersteigt die QT-Verlängerung ein bestimmtes Mass, so besteht ein hohes Risiko von ventrikulären Arrhythmien (Torsades de pointes). Da verschiedene Zytochrome am Metabolismus von Sertindol beteiligt sind, können sowohl CYP2D6-Hemmer (z.B. einzelne Serotoninwiederaufnahmehemmer) als auch CYP3A4-Hemmer (z.B. Azol-Antimykotika) zu einem Anstieg der Sertindol-Plasmaspiegel führen.
Seit der Markteinführung (1996) bis Ende November 1998 wurden in Europa
36 Todesfälle beobachtet, die möglicherweise mit Sertindol in Zusammenhang
stehen. Nicht in allen Fällen, aber häufig, handelte es sich um einen
plötzlichen Herztod. Ausserdem wurde ein Reihe von nicht-tödlichen Arrhythmien
bekannt. Die europäischen Arzneimittelbehörden kamen deshalb zum Schluss,
nach den aktuell vorhandenen Daten übersteige das Risiko von Sertindol
den Nutzen des Medikamentes.
Anon. Current Problems 1999; 25 (Februar): 1.
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| Bewegungsstörungen |
Ein 33jähriger Patient mit einer manisch-schizoaffektiven Psychose wurde
mit Sertindol (20 mg/Tag) und Lithium (3mal 300 mg/Tag) behandelt und
entwickelte unter dieser Therapie ein hochfrequentes, unregelmässiges
Zittern. Dieses Problem blieb bestehen, obwohl beide Medikamente vorsichtig
reduziert und schliesslich abgesetzt wurden. Drei Monate nach dem Absetzen
von Lithium und Sertindol war der Tremor geringer, aber immer noch vorhanden.
Der Autor des Berichtes vermutet, dass ein von Lithium verursachter Tremor
in diesem Fall wegen der gleichzeitigen Verabreichung von Sertindol viel
länger anhielt.
Raja M. Movement Disorders 1998; 13 (Suppl 2): 83
Eine 85jährige Frau wurde wegen Erregungszuständen, die von Halluzinationen
und Angst begleitet waren, mit Sertindol (initial 4mal 4 mg/Tag, später
4mal 8 mg/Tag) behandelt. Nach fünf Behandlungswochen erlitt die Patientin
einen Schlaganfall, wahrscheinlich ohne Zusammenhang mit dem Medikament.
In der Folge wurde die Sertindol-Dosis wieder auf 4mal 4 mg/Tag reduziert.
Mehrere Wochen nach dem Insult wurde beobachtet, dass die Frau ständig
nach rechts hinten lehnte («Pisa-Syndrom»). Diese Störung verschwand innerhalb
von vier Tagen nach dem Absetzen von Sertindol.
Padberg
F et al. Br J Psychiatry 1998; 173: 351-2
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| Nebenwirkungen aktuell | pharma-kritik, Jg.20/No.15 |
| 22.06.99 Copyright © 1999 Infomed-Verlags-AG | Infomed Home | pharma-kritik Index |