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Juli 1997 *R*
Dong BJ, Hauck WW, Gambertoglio JG et al. Bioequivalence of generic
and brand-name levothyroxine products in the treatment of hypothyroidism.
JAMA 1997 (16. April); 277: 1205-13 [Medline]
Levothyroxin-Generika
bioäquivalent
Studienziele
Die Studie diente der Untersuchung
der relativen Bioverfügbarkeit von vier verschiedenen amerikanischen
Levothyroxin-Präparaten (zwei Markenpräparate, zwei Generika).
Methoden
22 Frauen, die wegen einer Hypothyreose
mit Levothyroxin behandelt wurden, erhielten jeweils für sechs Wochen
eines der vier Präparate in zufälliger Reihenfolge, ohne dass
die vorherige Levothyroxin-Dosis (1,0 bis 1,5 mg/Tag) geändert wurde.
Für jedes Präparat wurden die Fläche unter der Plasmaspiegelkurve
(«area under the curve»), die Zeitspanne bis zum Erreichen
maximaler Plasmaspiegel, die maximalen Plasmaspiegel von Thyroxin und Trijodthyronin
sowie der freie Thyroxin-Index bestimmt. Die Untersucher hatten keine Kenntnis
von der Identität des jeweils verabreichten Präparates.
Ergebnisse
Unter den vier verschiedenen Präparaten
fanden sich für die genannten Messwerte keine signifikanten Unterschiede.
Die relative Bioverfügbarkeit der vier Präparate lag im Bereich
zwischen 95 und 107%.
Schlussfolgerungen
Alle untersuchten Präparate
genügen der Anforderungen der amerikanischen Arzneimittelbehörde
(FDA) und könnten bei der Mehrheit der Personen, die eine Levothyroxin-Substitution
benötigen, untereinander ausgetauscht werden.
Untersuchungen zur Bioäquivalenz
sind wichtig, damit wir uns darauf verlassen können, auch mit kostengünstigeren
Generika optimal behandeln zu können. Die vorliegende Publikation
hat jedoch mehr Bedeutung, als man auf den ersten Blick glauben würde.
Lesen Sie dazu mein Editorial in dieser Nummer.
Etzel Gysling
Dokument S54 - © INFOMED 2002
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