infomed-screen, Fragen zur Nummer Mai / Juni 2002
Zu den folgenden "Fragen" werden jeweils vier "Antworten" angeboten, von denen jede richtig oder falsch sein kann. Die Fragen sollen dazu anregen, bestimmte im Kontext wichtige Sachverhalte noch einmal zu überprüfen. Es ist normal, dass sich diese Fragen nicht "aus dem Stegreif" lösen lassen. Wenn Sie infomed-screen nicht abonniert haben und Ihr Wissen trotzdem überprüfen möchten, können Sie den Artikel im Internet kostenlos abrufen.
1) Eine randomisierte Studie mit dem Bisphosphonat Zoledronsäure (Zometa®) zeigte folgende Ergebnisse (Titel in infomed-screen: Bisphosphonatbehandlung einmal pro Jahr?)


richtig falsch
A) Es reduziert Schenkelhalsfrakturen bei Frauen mit Osteoporose in der Menopause signifikant
B) Häufiger als unter Placebo treten Muskelschmerzen und Fieber auf
C) Eine einmalige Infusion unterdrückt die Marker für die Knochenresorption über eine Dauer von 12 Monaten signifikant
D) Die Knochendichte nimmt am Schenkelhals stärker zu als an den Lendenwirbeln
 
2) Für nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) und Herzinsuffizienz fand eine Kohortenstudie bei älteren Frauen und Männern folgende Zusammenhänge (Titel in infomed-screen: Herzinsuffizienz: Vorsicht mit nichtsteroidalen Antirheumatika)


richtig falsch
A) Sie erhöhen das Risiko für ein Neuauftreten einer Herzinsuffizienz kaum
B) Nach Korrektur mit anderen Risikofaktoren war das Risiko für eine erste Manifestation einer Herzinsuffizienz unter NSAR um das 2,5fache erhöht
C) Das Risiko für eine zweite Episode mit Herzinsuffizienz unter NSAR war etwa 10fach erhöht
D) Auch niedrigdosierte Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin cardio®) erhöht das Risiko für eine zweite Episode mit Herzinsuffizienz
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