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Februar 2002 *F*
Monster TB, Janssen WM, de Jong PE et al. Oral contraceptive use and
hormone replacement therapy are associated with microalbuminuria. Arch
Intern Med 2001 (10. September); 161: 2000-5 [Medline]
Hormonersatz:
Erhöhtes Risiko für Mikroalbuminurie
Eine Mikroalbuminurie ist Ausdruck einer Schädigung des
glomerulären Endothels und damit Warnzeichen für ein
erhöhtes renales und kardiovaskuläres Risiko. Im Rahmen einer
holländischen Kohorte wurde bei 4'301 Frauen untersucht, ob eine
Behandlung mit weiblichen Sexualhormonen mit einem erhöhten Risiko
für eine Mikroalbuminurie assoziiert ist. Nach Korrektur für
die bekannten Risikofaktoren fand sich sowohl für Frauen unter
oralen Antikonzeptiva als auch für diejenigen unter einer
postmenopausalen Hormonsubstitution ein signifikant auf etwa das
Doppelte erhöhtes Risiko. Das Risiko ("Odds Ratio"; OR) variierte
etwas in Abhängigkeit von der Anwendungsdauer, der Dosis der
Östrogene sowie dem Gestagentyp (z.B. Levonorgestrel OR 2,4,
Desogestrel OR 1,3). Die Dosis der Gestagene war ohne messbaren
Einfluss. (BW)
Dokument M9912 - © INFOMED 2003
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