infomed-screen, Fragen zur September-Nummer 2003
Zu den folgenden "Fragen" werden jeweils vier "Antworten" angeboten, von denen jede richtig oder falsch sein kann. Die Fragen sollen dazu anregen, bestimmte im Kontext wichtige Sachverhalte noch einmal zu überprüfen. Es ist normal, dass sich diese Fragen nicht "aus dem Stegreif" lösen lassen.
1) Eine Langzeit-Kohortenstudie fand folgende Zusammnhänge zwischen Freizeitaktivitäten und dem Risiko für eine Demenz im Alter:


richtig falsch
A) Das Risiko für eine neu auftretende Demenz war höher bei Leuten mit schlechterem Gesundheitszustand
B) Das Risiko für eine neu auftretende Demenz war höher bei Leuten mit niedrigerem Bildungsstand
C) Häufiges Brett- oder Kartenspielen war mit einem niedrigeren Risiko für eine Demenz verknüpft
D) Häufiges Tanzen war mit einem niedrigeren Risiko für eine Demenz verknüpft
 
2) Bei unspezifischen Rückenschmerzen wird häufig eine Röntgenaufnahme der Lendenwirbelsäule veranlasst. Eine randomisierte Studie untersuchte, ob eine Kernspintomogramm (MRI) anstelle eines Röntgenbildes das Outcome bei solchen Patientinnen und Patienten verbessert:


richtig falsch
A) In der MRI-Gruppe wurde bei knapp einem Viertel der Untersuchten mindestens eine Diskushernie diagnostiziert
B) Rückenoperationen wurden in der MRI-Gruppe signifikant häufiger durchgeführt
C) Nach 12 Monaten schnitten beide Gruppen bezüglich Behinderung durch Rückenschmerzen gleich ab
D) Die Untersuchten in der MRI-Gruppe hatten mehr Vertrauen in die gestellte Diagnose als diejenigen in der Röntgenbildgruppe
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