infomed-screen, Fragen zur Januar-Nummer 2004
Zu den folgenden Fragen werden jeweils vier Antworten angeboten, von denen jede richtig (+) oder falsch (–) sein kann. Die Fragen sollen dazu anregen, bestimmte im Kontext wichtige Sachverhalte noch einmal zu überprüfen. Es ist normal, dass sich diese Fragen nicht immer «aus dem Stegreif» lösen lassen.
1) In einer randomisierten Studie wurde die Wirksamkeit von Letrozol (Femara®) untersucht. Folgende Aussagen treffen für diese Studie zu:


richtig falsch
A) Letrozol wirkt wie Tamoxifen (Nolvadex® u.a.) als Antagonist am Östrogenrezeptor
B) Untersucht wurden Frauen, die nach Abschluss einer adjuvanten Tamoxifen-Behandlung noch kein Rezidiv erlitten hatten
C) Letrozol führte in dieser Studie zu einer signifikanten Verlängerung der Überlebenszeit
D) Letrozol verminderte das Risiko für osteoporotische Frakturen
 
2) In den drei Studien des «CHARM»-Programms wurde die Wirksamkeit des Angiotensin-Rezeptorblockers Candesartan (Atacand®, Blopress®) bei Herzinsuffizienz-Kranken untersucht. Folgende Aussagen treffen auf diese Studien zu:


richtig falsch
A) In der «CHARM-Alternative»-Studie wurde Candesartan mit dem ACE-Hemmer Enalapril (Reniten® u.a.) verglichen
B) In der «CHARM-Added»-Studie wurde Candesartan zusätzlich zu einer ACE-Hemmer-Behandlung verabreicht
C) In der «CHARM-Preserved»-Studie verminderte Candesartan bei Personen mit diastolischer Dysfunktion die kardiovaskuläre Mortalität
D) Die Wiedergabe der Resultate in Form von «hazard ratios» lässt keinen direkten Vergleich der Ergebnisse zu mit Studien, deren Resultate als relative Risiken angegeben werden
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