| Firefox-Erweiterungen
Eine der wichtigsten Attraktionen des Firefox-Browsers (http://www.mozilla-europe.org/de/products/firefox/)
ist die Möglichkeit, mit sogenannten Erweiterungen («extensions»)
die Funktionen des Browsers individuell zu ergänzen.
Sehr viele Fans haben solche Erweiterungen entwickelt und
stellen diese kostenlos zur Verfügung. Es ist keine Kunst,
Erweiterungen einzurichten. Firefox ist dafür vorbereitet:
man wählt in «Extras» die «Erweiterungen»
und kommt so in ein kleines Fenster, das unten rechts die
Option «Erweiterungen herunterladen» anbietet.
Auf diese Weise gelangt man an eine Adresse (https://addons.mozilla.org/firefox/extensions),
an der man einen Katalog mit über tausend Erweiterungen
findet. Einzelne dieser Erweiterungen halte ich für sehr
nützlich – andere stellen eher Spielereien dar.
Sehr praktisch sind beispielsweise Erweiterungen, die die
individuelle «Aufbewahrung» von Webseiten ermöglichen.
Dies ist nützlich, wenn ich mich mit einem bestimmten
Thema befasse und dazu Daten sammle. Mit der Erweiterung «Scrapbook»
(http://amb.vis.ne.jp/mozilla/scrapbook/)
habe ich die Möglichkeit, die entsprechenden Webseiten
(auch dynamisch erzeugte, also z.B. aus Medline) auf meinem
eigenen Computer «abzulegen». So aufbewahrte Webseiten
lassen sich bequem verwalten und durchsuchen. Zieht man vor,
ein solches persönliches Archiv nicht auf dem eigenen
Computer, sondern im Web anzulegen, so gibt es mehrere
Möglichkeiten. Auch Google bietet dies an, unter der
Voraussetzung, dass man ein individuelles Google-Konto hat
(siehe: https://www.google.com/accounts/Login).
Diese Google-Funktion heisst «Notebook» (http://www.google.com/
googlenotebook/overview.html): sie ermöglicht es,
Webseiten oder auch eigene Notizen aus einem beliebigen Textprogramm
im Web für sich selbst oder – nach Wahl –
auch mit öffentlichem Zugang aufzubewahren.
Eine andere Erweiterung, die ebenfalls ein Google-Konto
voraussetzt, heisst «Gmail Space» (http://www.rjonna.com/
ext/gspace.php). Mit dieser Erweiterung kann man ein Google-Mailkonto
als Dateiarchiv verwenden. Statt das Gmail-Konto nur für
die elektronische Post zu verwenden, hat man die Möglichkeit,
auch Dateien hochzuladen (und natürlich auch wieder herunterzuladen).
Andere Erweiterungen, die man sich ansehen und eventuell
ausprobieren sollte, sind Hilfsprogramme für die «Tabs»
(z.B.
superT, http://studio17.wordpress.com/tag/supert/), ein
persönliches Web-Verzeichnis für Buchzeichen (z.B.
JetEye, http:// www.jeteye.com/),
ein Übersetzungsprogramm (FoxLingo, http://www.concisefreeware.com/foxlingo.php)
oder eine «automatische » Webseiten-Vorschau (Cooliris
Previews, http:// www.cooliris.com/).
Wer sich eine Art von «Mehrzweckgerät»
wünscht, findet dies bei Diigo (http://www.diigo.com/),
ein Programm, das sich selbst als die beste Möglichkeit
anpreist, von einem beliebigen Computer aus individuell Online-Information
zu sammeln, zu kommentieren und auszutauschen, vielleicht
ein fast zu komplexes Angebot.
Etzel Gysling
|