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Sparsamer, leiser,
kleiner
Die Freude am Nutzen der Geräte, die so geschickt mit
0 und 1 jonglieren, dass sie uns quasi die ganze Welt vermitteln,
lässt uns manchmal vergessen, dass dabei auch Energie
verbraucht wird. In den letzten Jahren hat aber die Zahl der
Computer, die ständig "auf Draht" sind, massiv
zugenommen. Obwohl sich gleichzeitig auch die Energieeffizienz
der Geräte verbessert hat, ergibt sich eine ständige
Steigerung des Energieverbrauchs durch Computer und Peripheriegeräte
(Bildschirm, Drucker, Scanner usw.). Wenn wir als Einzelne
leichtfertig mit der Energie umgehen, spüren wir vielleicht
die Mehrkosten kaum - wenn aber alle so handeln, ergibt sich
ein gigantischer Verlust. Sinnvoll ist es sicher nicht, mit
dem Computer den Raum zu heizen!
Wie man schon beim Einkauf die richtigen Entscheide trifft,
kann man beispielsweise bei EcoTopTen (http://www.ecotopten.de/prod_computer_prod.php)
nachlesen. Dabei ist zu beachten, dass für die meisten
Aufgaben gar keine eigentlichen Hochleistungs-Computer benötigt
werden und deshalb oft ohne Schaden auf das neueste System
verzichtet werden kann. Allgemein kann festgestellt werden,
dass portable Geräte (Laptops, Notebooks) deutlich weniger
Energie als stationäre Rechner verbrauchen. Es gibt aber
auch einige Desktop-Computer, die mit den sparsameren Komponenten
ausgestattet sind.
Ist das Gerät einmal im Betrieb, so kommt es darauf
an, wie wir damit umgehen. Am besten richtet man auch an Desktopgeräten
die Energieoption «Ruhezustand» (auch als «hibernate»
oder «suspend-to-disk» bezeichnet) ein. Diese
Option existiert bei allen Betriebssystemen. Bei Windows XP
findet man den «Ruhezustand» unter «Systemsteuerung,
Energieoptionen». So kann man in Windeseile den Computer
ganz abschalten und beim Wiederaufstarten ist recht schnell
alles wieder «da» - die Programme, die geöffneten
Dateien usw. Damit man wirklich Energie spart, muss jeweils
auch die Peripherie ganz abgeschaltet werden. Dies gelingt
am einfachsten mit einer Steckerleiste, bei der der Computer
über die «Mastersteckdose» angeschlossen
ist und die Peripheriegeräte an den «abhängigen»
Steckdosen («slaves»).
Im praktischen Gebrauch kommt es meistens auch darauf an,
dass der Computer nicht zu viel Lärm erzeugt. Es gibt
in dieser Hinsicht grosse Unterschiede, die in erster Linie
davon abhängen, wie die Kühlung erfolgt. Verschiedene
Hersteller bieten heute Computer ohne Lüfter an, z.B.
«Ichbinleise» (http://www.ichbinleise.ch)
und Deltatronic (http://www.deltatronic.de).
Die Firma BeKaWe-Media (http://www.silcantaro.de)
offeriert auch, vorhandene Rechner leiser zu machen. Die Geräte
ohne Lüfter sind etwas teurer als die Modelle, die von
den grossen Firmen wie Dell oder HP gefertigt werden.
Attraktiv und in der Regel stromsparend sind ganz kleine
Desktop-Modelle à la MacMini (http://www.silcantaro.de);
andere Modelle sind z.B. auch bei «Ichbinleise»
und – in Deutschland – sogar von Manufactum (http://www.manufactum.de)
erhältlich. Solche Computer vereinigen dann wirklich
die Attribute «sparsamer», «leiser»
und «kleiner» auf sich.
Etzel Gysling
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