| PDF-Dokumente
optimal verwenden
Seit rund 15 Jahren gibt es das «Portable Document Format»
(PDF), das es ermöglicht, Texte, Bilder und Grafiken
so weiterzugeben, dass diese unabhängig von der Plattform
(Windows, Mac, Linux) in der Originalform betrachtet und auch
gedruckt werden können. Medizinische Zeitschriften sind
häufig als PDF-Dateien erhältlich. Ursprünglich
musste zur Verwendung von PDF-Dokumenten der kostenlose «Adobe
Reader» (früher «Acrobat Reader») eingesetzt
werden und zur Herstellung von solchen Dokumenten war ein
relativ teures Programm (Adobe Acrobat) notwendig. Seit wir
das letzte Mal über PDF berichtet haben, sind aber viele
weitere Programme zum Lesen, Herstellen und Editieren von
PDF-Dateien hinzugekommen.
Will man im Internet schnell ein Dokument in PDF-Form öffnen,
so dauert es oft ungewöhnlich lange, bis sich der «Adobe
Reader» bequemt, das Dokument sichtbar zu machen. Statt
des «Adobe Readers» kann aber gut ein anderes
Programm verwendet werden, das diese Aufgabe viel rascher
leistet. Für mich hat sich besonders der «Foxit
Reader» bewährt (http://www.foxitsoftware.com/):
dieses (kostenlose) Programm arbeitet flink und zuverlässig.
Während mit dem «Adobe Reader» nicht selten
ein Dokument nicht geöffnet werden kann, ist mir dies
mit dem «Foxit Reader» bisher nie passiert. Sehr
gut ist auch der «PDF-Xchange Viewer» (http://www.docu-track.com/home/prod_user/PDF-XChange_Tools/pdfx_viewer),
der ebenfalls gratis erhältlich ist und einige Zusatzfunktionen
aufweist (insbesondere können Dokumente mit Markierungen
und Kommentaren versehen werden).
Sehr einfach ist es geworden, selbst aus einem Textdokument
(z.B. aus MS Word) die entsprechende PDF-Version herzustellen.
Wie bei Mac und Linux schon seit langem bieten heute auch
alle neueren Versionen von Windows-Büroprogrammen (auch
diejenigen von Microsoft) standardmässig an, PDF-Dateien
herzustellen. Wer ein älteres Programm ohne «PDF-Drucker»
verwendet, kann sich die PDF-Druckerfunktion mit einem der
zahlreichen Zusatzprogramme kostenlos oder sehr günstig
hinzufügen. Gratis sind z.B. PDFCreator (http://sourceforge.net/projects/pdfcreator/),
CutePDF Writer (http://www.cutepdf.com/Products/CutePDF/writer.asp)
und PrimoPDF (http://www.primopdf.com/).
Daneben stehen viele andere, teilweise etwas «raffiniertere»
Programme zu günstigen Preisen zur Verfügung.
Etwas aufwändiger ist es, wenn man spezielle PDF-Funktionen
benötigt, insbesondere wenn man PDF-Dateien nachbearbeiten
(editieren) möchte. Aber auch hier muss kein teures Programm
gekauft werden. So erhält man bereits für knapp
$100 den Foxit PDF Editor (http://www.foxitsoftware.com/pdf/pe_intro.php)
oder den Nitro PDF Professional (http://www.nitropdf.com/index.asp),
die beide neben den Grundfunktionen auch ein eigentliches
Editieren gewährleisten. Ähnliche Programme sind
auch für Mac und Linux erhältlich. Die Vielfalt
der PDF-Programme macht es aber fast unmöglich, alle
zu kennen.
Etzel Gysling
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