| Synchronisieren!
Sehr häufig verwenden wir heute neben unserem meistverwendeten «Arbeitscomputer»
noch weitere Computer mit anderen Standorten oder auch Internet-fähige
Kleingeräte wie z.B. ein «Smartphone». Nun
gibt es eine Anzahl von Inhalten, die wir uns am liebsten
auf den verschiedenen Rechnern in identischer Form wünschen.
Das wichtigste Beispiel ist wohl die persönliche Agenda,
aber auch E-Mails, persönliche Notizen, Adress- und Aufgabenlisten,
Internet-Lesezeichen («Bookmarks») oder ganze
Webseiten und manch andere Dokumente sind weitaus am praktischsten,
wenn sie an verschiedenen Orten in derselben Form aufzufinden
sind. Um dies zu erreichen, kann man natürlich einfach
«alles mit sich tragen», indem man Programme und
Inhalte auf einen genügend grossen USB-Stick lädt.
Es ist aber auch möglich, die Synchronisation der Inhalte
via Internet ohne allzu grossen Aufwand zu realisieren. Nur
geht dies nicht, ohne dass man es zuerst einmal «einrichtet».
Für eine synchronisierte Agenda eignet sich beispielsweise
eine Webagenda wie der Google-Kalender (www.google.com/calendar)
recht gut. Man kann diesen Kalender so mit der «computereigenen»
Agenda (z.B. MS Outlook bzw. Mozilla Lightning oder Sunbird)
und mit dem Kalender im «Smartphone» so verbinden,
dass eine Eingabe an einem der drei Geräte immer automatisch
auch in den anderen zwei Geräten registriert und sichtbar
wird. Wie man das macht, wird bei Google erklärt (Synchronisation
mit Outlook: http://www.google.com/support/calendar/bin/answer.py?hl=en&answer=89955;
Synchronisation mit iphone: http://www.google.com/mobile/apple/sync.html
). Um einen Mozilla-Kalender mit dem Google-Kalender zu verbinden,
gibt es eine spezielle Thunderbird-Erweiterung (https://addons.mozilla.org/en-US/thunderbird/addon/4631).
Ähnlich geht man vor, wenn man an allen Geräten
die gleiche Adressliste sichern will. Möchte man «Bookmarks»
(oder auch Passwörter) auf verschiedenen Geräten
synchronisieren, so geht dies mit Xmarks (www.xmarks.com)
besonders einfach.
Will man ohne USB-Stick immer alle ein-und ausgehenden E-Mails
verfügbar haben, so drängt sich die Verwendung eines
Webmail-Programms (Yahoo! Mail, Gmail, Windows Live Hotmail
usw.) auf. Die meisten Webmail-Programme lassen sich so einrichten,
dass man die Post auch mit einem regulären PC-Mailclient
herunterladen kann. Wer jedoch meistens denselben Computer
für seine Mails verwendet und nur selten einmal an einem
fremden Computer arbeitet, muss lediglich darauf achten, dass
das Mailprogramm am fremden Computer abgerufene Post auf dem
Mailserver nicht löscht. Von fremden Computern versandte
Post sollte man, um eine Synchronisation zu sichern, auch
an sich selbst senden (Blindkopie, «bcc»).
Ein praktisches und für den gelegentlichen Gebrauch kostenloses
Programm empfiehlt sich für die Synchronisation von Notizen,
Webseiten und Dokumenten: Evernote (www.evernote.com)
leistet dies nahtlos zwischen PC, Web und «Smartphone».
Mit diesem Programm ist es sogar möglich, Fotos und Musik
synchron bereit zu halten.
Etzel Gysling
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