Wie soll ein Glaukom behandelt werden?

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 46 , Nummer 5, PK1371
    Redaktionsschluss: 6. Mai 2025
  • Ein Offenwinkel-Glaukom kann primär lokal mit einem Prostaglandin-Analogon behandelt werden; Betablocker und Karboanhydrasehemmer sind ebenfalls wirksam. 
In einer neuen Übersicht im «Medical Letter on Drugs and Therapeutics» sind die aktuellen Behandlungs-Optionen bei Offenwinkel-Glaukom zusammengestellt. Die lokale Therapie steht an erster Stelle. Dabei wird zunächst eine Monotherapie mit einem Prostaglandin-Analogon wie z.B. Latanoprost empfohlen. Diese kann zwar verschiedene lokale Nebenwirkungen (z.B. verstärkte Pigmentierung der Lider) haben, gilt aber als allgemein gut verträglich. Genügt diese Therapie nicht zur Senkung des Augendrucks, so sind Betablocker (z.B. Timolol), Karboanhydrasehemmer (z.B. Brinzolamid), der Alpha-Agonist Brimonidin (Alphagan® u.a.) und der Rho-Kinasehemmer Netarsudil zur Kombination oder als Ersatz verfügbar. (In der Schweiz sind zahlreiche Kombinationspräparate verschiedener Wirkstoffe erhältlich.) In den USA sind von Bimatoprost und Travoprost auch Präparate zur Implantation in die vordere Augenkammer zugelassen, die den Augendruck teilweise mehrere Jahre lang genügend senken.  Schliesslich wird die selektive Laser-Trabekuloplastik als mögliche Alternative zur medikamentösen Therapie erwähnt.   

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Wie soll ein Glaukom behandelt werden? (6. Mai 2025)
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pharma-kritik, 46/No. 5
PK1371
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