Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Systems bei Niereninsuffizienz

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 46 , Nummer 6, PK1382
    Redaktionsschluss: 25. Juli 2025
Im «Drug and Therapeutics Bulletin» wird zusammengefasst, was bei der Behandlung chronischer Nierenerkrankungen mit ACE-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptorblockern zu beachten ist. Vor Beginn einer solchen Therapie und immer eine bis zwei Wochen, nachdem die Dosis des Medikaments gesteigert wurde, sollen der Kaliumspiegel und die Kreatininclearance (GFR) kontrolliert werden. Tritt eine Hyperkaliämie auf, so soll zunächst überprüft werden, ob dies allenfalls durch andere Medikamente oder Essensgewohnheiten mitverursacht ist. Auch die Verabreichung eines Schleifendiuretikums oder eines Kaliumbinders kann erwogen werden. Wenn die GFR um mehr als 25% abnimmt, muss die klinische Gesamtsituation (Gründe für Niereninsuffizienz? Blutdruck?) neu evaluiert werden. Nur wenn diese Massnahmen erfolglos bleiben, soll das Medikament niedriger dosiert oder ganz abgesetzt werden.            

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Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Systems bei Niereninsuffizienz (25. Juli 2025)
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pharma-kritik, 46/No. 6
PK1382
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