Interaktionen mit Alkohol

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 47 , Nummer 2, PK1412
    Publikationsdatum: 18. Februar 2026
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2025.1412
  • Sedativa und sedierende Schmerzmittel sind die häufigste Ursache von Interaktionen mit Alkohol.
Im amerikanischen Newsletter «Worst Pills, Best Pills» werden die wichtigsten Arzneimittel-Interaktionen mit Alkohol diskutiert. Auch kleine Alkoholmengen können allenfalls ungünstige Auswirkungen haben. Zu additiv dämpfenden Auswirkungen führt die Interaktion mit sedativ wirkenden Medikamenten wie Schlafmittel, älteren Antihistaminika und Opioiden. Gelegentlich kann sich der Alkoholeinfluss auf den hepatischen Metabolismus ungünstig auswirken (z.B. verstärkte Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten oder reduzierte Wirkung einzelner Antibiotika). Ausserdem kann Alkohol zur Zunahme von unerwünschten Wirkungen führen: so kann es z.B. mit Metronidazol (Flagyl® u.a.) zusammen zu einer Antabus-ähnlichen Reaktion kommen. Weitere gut dokumentierte Interaktionen sind ein erhöhtes Risiko einer Paracetamol-Überdosis bei Personen mit einem chronischen Alkoholproblem und vermehrte gastrointestinale Risiken bei der Einnahme von nicht-steroidalen Entzündungshemmern.

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Interaktionen mit Alkohol (18. Februar 2026)
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pharma-kritik, 47/No. 2
PK1412
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