Stoffwechsel-bedingte steatotische Lebererkrankung (MASLD)

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik 2026 Juni; 48: PK1463
    Publikationsdatum: 3. Juni 2026
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2026.1463
  • Im «Australian Prescriber» findet sich eine mehrseitige (frei verfügbare) Übersicht zu der Stoffwechsel-bedingten steatotischen Lebererkrankung.
Im «Australian Prescriber» findet sich eine mehrseitige (frei verfügbare) Übersicht zu der Stoffwechsel-bedingten steatotischen Lebererkrankung (MASLD, früher «nicht-alkoholische Fettlebererkrankung»). Diese wohl zu selten diagnostizierte Krankheit ist eine mögliche Ursache von Zirrhose und hepatozellulären Karzinomen. Übergewichtige, Personen mit einem Typ-2-Diabetes oder anderen metabolischen Risikofaktoren sind gefährdet. Die Ansammlung von Fettzellen in der Leber kann nach kürzerer oder längerer Latenz zu einer Fibrose mit entsprechenden Folgen führen. Die Steatose lässt sich primär mit einer Ultraschall-Untersuchung der Leber erfassen und das Fibrose-Risiko kann mit Labortests («FIB-4 score») abgeschätzt werden. Die Reduktion von Übergewicht und die möglichst optimale Einstellung eines Typ-2-Diabetes sind aktuell die wichtigsten Massnahmen, um eine ungünstige Entwicklung der MASLD zu verhindern. Resmetirom (Rezdiffra®), ein Medikament zur Behandlung von MASLD, ist bisher in der Schweiz noch nicht zugelassen.



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Stoffwechsel-bedingte steatotische Lebererkrankung (MASLD) (3. Juni 2026)
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pharma-kritik, 48/No.
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