Ein neues Antihypertensivum, dessen Wirkung auf dem Antagonismus an Endothelin-Rezeptoren beruht. Gegenüber Placebo kann durchschnittlich eine Blutdrucksenkung um 4 mm Hg erreicht werden. Gegenüber anderen Optionen einer antihypertensiven Zusatztherapie ist bisher kein klarer Vorteil zu erkennen.
Profitieren auch Personen mit einem höchstens moderaten Hirnschlag-Risiko von einer Antikoagulation mit direkten oralen Antikoagulantien (DOAK)?
Leider bestätigt auch diese neueste Metaanalyse, dass wir uns wohl zu viel von diesen beiden Medikamenten versprochen haben: für beide Endpunkte ist bestenfalls ein marginaler Nutzen nachweisbar.
Metamizol bleibt ein Medikament der 2. Wahl, das nur bei starken Schmerzen oder hohem Fieber eingesetzt werden darf, wenn andere Massnahmen unwirksam oder kontraindiziert sind.
Ein Neurokinin-Hemmer, der vasomotorische Symptome in und nach der Menopause lindern kann. Seine Wirksamkeit ist jedoch relativ bescheiden. Zudem ist mit störenden zentralnervösen Nebenwirkungen zu rechnen.
Teprotumumab ist ein monoklonaler Antikörper, der den Rezeptor des ««insulin-like growth factor-1» hemmt. Seine Wirksamkeit bei aktiver Schilddrüsen-bedingter Augenkrankheit wurde in zwei Doppelblindstudien dokumentiert. Ob er längerfristig wirksamer ist als die bisher verwendete Therapie mit Methylprednisolon, ist nicht gesichert. Er verursacht häufig Nebenwirkungen, teilweise durchaus relevanter Natur (Gehörsschäden, Hyperglykämien).